Dienstag, 27. September 2011

Silentwind Generator 400 Watt

Die neue Generation leiser und starker Silentwind-Gneratoren
Hochleistungs Laderegler im Lieferumfang enthalten
Es ist schon ein spannendes Thema, wie man in der heutigen Zeit knapper werdender Recourcen mit einem Schiff möglichst unabhängig davon wird. Das beschäftigt mich seit langer Zeit, und heute ahbe ich mich entschieden für einen Windgenerator von Silentwind. Es gibt zahlreiche Anbieter, aber sie sind zu teuer, zu laut, zu wenig leistungsstark. Es ist eine neue Generation von Herstellern und Ingenieuren angetreten, die wie im Falle von Silentwind selber passionierte Segler sind und sich nicht zufrieden geben mit Produkten, die eigentlich für Landeinsatz konzipiert waren, am Steg viel zu laut sind oder zu oft Probleme haben, weshalb namhafte online Shops für Bootszubehör (mit den drei Buchstaben) z.B. den Air X oder Air Breeze jetzt aus dem Programm genommen haben. Nach allen Informationen und Erfahrungsberichten bin ich so überzeugt von diesem 400 Watt Generator, dass wir den Vertrieb für Kroatien und Kanada übernommen haben.  Eigentlich bin ich über die bekannten blauen Flüsterrotorblätter auf diese Firma Silentwind gekommen. Vor drei Jahren haben sie mit dieser, in deutschen Windkanälen entwickelten, innovativen Technik verstellbarer und fein polierter Rotorblätter den Durchbruch geschafft. Die "CFK-Rotorblätter" wurden bei WindGuard Deutschland in Bremerhaven und an der Technischen Universität Braunschweig erfolgreich bis zu einer Windgeschwindigkeit von 122km/h (Orkanstärke) getestet und optimiert.  Dabei näherte sich die Geschwindigkeit an den Flügelspitzen bei etwa 5400U/min der Schallgeschwindigkeit. Aufgrund dauernder Nachfrage wurde vor einem Jahr nun der passende Generator mit den gleichen Qualitätsansprüchen dazu entwickelt. Das Ganze wird von einem hochwertigen Hybrid-Laderegler gesteuert, der jederzeit über Ladezustand, eingespeister Energie usw. mit digitaler Anzeige Auskunft gibt. Er wird nicht im Generator verbaut, sondern dort, wo er vor Wind, Wasser, und Kondensation geschützt ist, nämlich im Schiff bei den Batterien. Zusätzlich sind an dem Hybrid-Laderegler max 180 Watt Solarpanelen anschließbar. Ein Stopschalter ist integriert. Das alles für komplett 1320 Euro zuzügl. Versand, über uns bestellbar (Sammelbestellung lohnt sich, fragt nach !) weitere Details hier...





    Sonntag, 25. September 2011

    Gib mir Geduld - aber bitte sofort

    Manchmal packt mich so die Sehnsucht, dann wird es zu eng, zu voll, zu schnell, zu quirlig ohne die Weite des Meeres.
    Es ist wunderschön in unserem Garten, die Sonne wärmt jetzt im Herbst endlich so, wie sie es den Sommer über nur selten tat. Ich habe die letzten Tage so gefroren, brauche diese Wärme!
    Wird es alles wahr?, es sind jetzt noch Tage bis wir die Leinen auf Gran Canaria loswerfen und über den Atlantik segeln !

    ------ "Und dann könnt Ihr mich alle am Arsch lecken!" Den Satz hab ich unzählige Male (natürlich nur in Gedanken) nachgesagt.

    Ich halte ihn für einen der wichtigsten Sätze, die ich in meinem Leben je gehört habe. Denn in diesem Moment hat der Geist des Fahrtensegelns, der "Spirit" von uns Besitz ergriffen. (Bobby Schenk) ------ Danke Ludger, für das Zitat. Ich sage es nicht so pauschal, aber manch einem Sachbearbeiter, der die Macht hatte, über meine finanzielle Zukunft zu entscheiden, würde ich es gerne ins Gesicht sagen, nicht verbittert, sondern mit einem Lächeln. Wenn wir ablegen, brauchen wir uns jedenfalls nicht dafür zu schämen, dass wir auf Kosten dieses Staates gelebt haben. Das ist ein gutes, freies Gefühl.

    „In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die Du nicht getan hast, als über die Dinge , die du getan hast, also löse die Knoten, lauf aus dem sicheren Hafen, erfass die Passatwinde mit deinen Segeln, erforsche, träume...“   (Mark Twain)

    Wenn ihr nicht nur von Inseln träumen wollt, kommt mit, lebt euren Traum!
    Hier kommen wir hoffentlich an, Rodney Bay, St. Lucia und werden die Grenadinen, St. Vincent besegeln:



    Mittwoch, 21. September 2011

    Iridium Force: 9575 neuer Alleskönner mit GPS Tracking , SOS , Mailserver, AxcessPoint, WIFI

    Die eierlegende Wollmilchsau: Telefonieren, Tracking, WIFI und Epirp in einem. - ok, nicht ganz. Also erst mal vorweg: Dieses Gerät habe ich bei US-Händlern für 1500 $ gesehen, das sind beim derzeitigen Wechselkurs ca. 1100 Euro.


    Um eine EPIRB zu ersetzen, müsste das Satphone schwimmen können und gleichzeitig das für die SAR-Peilung der Rettungsdienste erforderliche Signal senden. Das tut es nach meinen Recherchen aber nicht. Es ist nur spritzwassergeschützt und löst nicht wie eine EPIRB vollautomatisch ein GMDSS-Signal aus. Somit für MOB (Mann über Bord) meiner Ansicht nach nicht geeignet.

    Deshalb habe ich mich für die handliche ACR AquaFix 406 MHz GPS I Personal EPIRB (Bild rechts) entschieden, die sich der Skipper umhängen oder in die Jacke steccken kann, falls er (allein und nachts?) über Bord geht.  Deren integriertes 66 Kanal-GPS, ein starker 406 MHz Sender und ein 121,5 MHz Homing-Signal Sender bieten dreifache Sicherheit. Zudem erleichtert der integrierte Stroboskop- Blitz das Auffinden bei Nacht. ... und Sie schwimmt ! Mittlerweile kann die ACR EPIRB auch Nachrichten via Satellit versenden

    Trotzdem ist das Iridium Extreme sehr interessant, insbesondere, wenn man eine Kurzwellen-Seefunkanlage mit Pactor, eine neue EPIRB, einen Tracker in einem preiswerten Kompromiss (!) zusammen erwerben will.

    Die Iridium AxcessPoint Mail u Web software wird übrigens auch von anderen Produkten unterstützt werden. So ist von iNavX (für iPhone/iPad schon angekündigt worden, das diese Geräte miteinander kommunizieren, also z.B. Gribfiles übers Satphone geladen, auf den Apple-Geräten dargestellt werden kann. Die WIFI Hardware kostet zusätzlich 200 $
    Youtube Video hier

    Montag, 19. September 2011

    Webcam Trans-Ocean Stützpunkt Kanada Ostküste Nova Scotia, Cape Breton Island

    Nun haben wir unsere zweite Heimat Kanada verlassen, sind inzwischen gut in Deutschland angekommen und arbeiten erst mal Einiges auf, bereiten uns auf den Winter vor, verbringen schöne Zeit mit unseren Kindern, von denen gerade 2 ausfliegen, umziehen nach Köln und Aachen zwecks Studium / Ausbildung. Trotzdem schauen wir jeden Tag die knapp 6000 km "rüber" auf unsere webcam am River Inhabitants, ob da jemand vor der Tür steht. Leider ist das Schild von TransOcean für den Stützpunkt Cape Breton an der Ostküste Nova Scotias nicht rechtzeitig zur Montage mit der Post angekommen.


    Das Bild wird stündlich aktualisiert, es sei denn, Gäste deaktiveren die Webcam. Die oben rechts eingeblendete Zeit nach dem Datum ist 5 Stunden früher als in Deutschland, man muss also 5 Stunden hinzu addieren, um die deutsche Zeit der Aufnahme zu erhalten.

    Donnerstag, 15. September 2011

    FLIR MS 324 Maritime Handheld Thermal Night Vision Camera

    Kurz vor unserer Abreise aus Kanada ist endlich das 14 Tage lang ersehnte FEDEX-Paket aus USA mit der Thermobild Night Vision Kamera von FLIR hier angekommen. Es gab Probleme beim Zoll, weil diese Hightech-Geräte auch militärisch und zur Aufklärung eingesetzt werden. Ferner brauchte ich die CE-Konformitätserklärung, die für dieses brandneue Modell noch erstellt werden musste (handschriftlich vom Managing Director Paul Wils unterschrieben...). Ich hatte die Vorgänger-Version HS 224 bestellt, aber weil nicht mehr lieferbar in USA die gerade herausgebrachte, handlichere und höher auflösende (320 × 240) MS-324 zum gleichen Preis bekommen.
    Dieses Ding ist wirklich unglaublich, habe heute nacht auf dem Meer einen kleinen treibenden Holzstumpf aus ca. 500 m Entfernung entdeckt und dank der 2x Zoomfunktion dieses Modells noch Details erkennen können. Das gegenüberliegende Ufer zeigt noch genaue Struktur einzelner Tannen aus fast 2 km Entfernung. Und im Haus habe ich natürlich auch gleich ausprobiert, wo Wärmebrücken sind. Man kann hinter den Zimmer-Wänden die tragenden Holzständer sehen. Würde hier gern mal Bilder anhngen, aber den Schuh für den PAL- bzw. NTSC Videoausgang gibt es noch nicht. Aber darauf kann ich zugunsten der Handlichkeit (Handgröße!) und erheblichen Bildverbesserung gern warten.
    Es bleibt zu hoffen, dass diese Technik, die Radar auf ideale Weise ergänzt, immer mehr Einzug erhält. Da Flir meines Wissens Raymarine gekauft hat, ist zu erwarten, dass Raymarin zukünftig im Bootsbereich für die Verbreitung sorgt.
    techn. Details:
    Detect Man-Sized Target (1.8 m × 0.5 m): ~2,940 ft (895 m)
    Detect Small Vessel (4.0 m × 1.5 m): ~4,200 ft (~1.23 km)
    Color VGA LCD Display, 5-7 Std. Dauerbetrieb mit eingebautem Li-Ionen Akku (über USB aufladbar)
    Kamera nach 5 Sek. Aufwärmphase einsetzbar
    nützliches LED Licht vorne, um sich im Dunkeln auf dem Boot zurecht zu finden.

    Dienstag, 13. September 2011

    Hobie Adventure Island

    Unsere Zeit in Canada neigt sich leider dem Ende zu. So ist noch einmal "Absegeln" angesagt. Es macht unglaublich Spaß, mit dem Hobie Adventure Island Trimaran durch die Wellen zu pflügen. Ihr seht hier unmittelbar am Haus auf den Nordatlantik. Die vielen Buchten, der River Inhabitants Fluß, der direkt am Ferienhaus mündet, sind ein ideales Segelrevier sowohl für Anfänger, als auch für fortgeschrittene Freaks. Wer möchte, kann mit uns gemeinsam rausfahren und sich mit Boot und Welle vertraut machen. Wir haben zwei dieser Kajaks mit dem patentierten Tretantrieb (Mirage) und können so gemeinsam Touren unternehmen. Spielerisch einfach lassen sich in Kürze die Grundlagen vom Segelsport erlernen.
    Der folgende Film wurde mit unserer wasserdichten GOPRO HERO Action Cam aufgenommen. Sie ermöglicht HD Qualität mit 170 Grad Blickwinkel. Die Qualität ist atemberaubend und hier online nur annähernd erkennbar.

    Freitag, 9. September 2011

    Noch zwei Hurricanes Katia und Maria RIchtung Nova Scotia

     

    Dieses Jahr ist schon verrückt. Ich warte seit über zehn Tagen auf eine Lieferung meiner Wärmebildkamera aus USA und nun ist schon wieder Verzögerung angesagt, weil Hurricanes Probleme auf dem Transportweg verursachen. Na, wir haben aber immerhin Glück, weil die Vorhersage eher den Süden Nova Scotias betrifft. 
    Update: Heute, Samstag 10. Sept. ist KATIA schon vorbeigezogen, wir haben jetzt schöne 35 km/h Wind zum Segeln.

    Highspeed Internet am neuen Trans-Ocean Stützpunkt Ost-Kanada, Nova Scotia

    2000er DSL per Funkantenne 16 NM übers Meer
    Ihr habt es sicher schon bemerkt: es war fast unmöglich, während der letzten 2 Wochen die Kommunikation via Internet aufrecht zu erhalten. Aber nun gibt es endlich DSL, sozusagen zum Geburtstag: wir sind nämlich gerade Trans-Ocean Stützpunkt in Kanada geworden. Mit Vancouver (2500 NM Luftlinie entfernt) auf der Westseite die beiden einzigen TransOcean Stützpunkte in Canada. Vielleicht ermutigt das den einen oder anderen Segler, mal von der gewöhnlichen Barfuß-Route abzuweichen und sich in unbekanntere Destinationen vorzuwagen. Die Maritimes, wie die Provinzen Prince Edwards Island, Neufundland (Newfoundland) und Neuschottland (Nova Scotia) hier heißen, sind es wirklich wert, ausführlich mit dem Segelschiff entdeckt zu werden. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten. Erste Infos gibt es hier bei Trans-Ocean.eu

    Montag, 29. August 2011

    Hurricane IRENE auf Cape Breton Nova Scotia, Ost-Kanada gut überstanden



    Hurricane Irene hat uns doch noch ganz schön erwischt. Es ist nichts passiert, aber ich habe einen Hurricane noch nie so hautnah miterlebt und muss sagen, ich bin froh, dass wir nicht auf dem Schiff unterwegs waren. Die Qualität des Films ist wegen des langsamen Internets hier sehr reduziert, aber gibt vielleicht trotzdem einen kleinen Eindruck, wie es gepfiffen hat an unserem Haus am Meer. Ich bin froh, dass es sehr robust gebaut ist und zudem mit der Nase den Wind gut teilt, wie ein Schiffsrumpf mit der Spitze voraus... Das war unsere Idee beim Hausbau, und jetzt hat sie sich bewährt.   
    Wir sind dann noch mal in die nahegelegene Marina gefahren um zu sehen, wie die Schiffe dort im Hafen mit über 100 km/h Windgeschwindigkeit zurecht kommen. Die Marina St. Peters ist hervorragend geschützt, es gab überhaupt keine Wellen und es war fast ruhig im Hafen. Wenn wir also mal dort einen Liegeplatz avisieren, können wir zumindest sagen, dass er Hurricane-sicher ist. Ansonsten waren wieder überwältigt von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit, mit der man empfangen wird, auch ohne Schiff aus der Ferne ankommend, einfach so, als kennt man sich seit Jahren. Und die Preise treiben einem Tränen in die Augen gegenüber den Kosten, die ich gerade in Kroatien habe. Jahresliegeplatz 36 CAD pro Fuss, also  ca. 600 Euro mit Flatrate Strom 30A, feines Clubhaus mit Duschen, Waschmaschinen, Supergrill, nur kein Winterlager, dafür aber unbegrenztes Abpumpen vom Blackwater. Vielleicht kann ich noch einen Film hochladen demnächst.

    Sonntag, 28. August 2011

    Was hat Canada mit diesem Blog zu tun?

    Wir sind bis Mitte Sept. in unsere 2. Heimat geflogen, weil wir einige Dinge regeln möchten, bevor nächstes Jahr der Katamaran hier nach Nova Scotia an die Ostküste Kanadas überführt werden soll. Ich versuche, ihn schon in Kanada registrieren zu lassen, um direkt mit kanadischer Flagge über den Atlantik zu segeln.
    Vorerst muss ich mich aber mal an das Klima gewöhnen. Tags gestern 29 Grand, nachts 19.  Der Kontrast von Kroatien hier her ist ungeheuer. Sonne war ich ja dort auch gewöhnt, aber hier ist sie unglaublich intensiv, bei einem sehr erfrischenden Wind. Es ist nicht "normal", hängt vielleicht mit dem Hurricane zusammen, der heute Nacht hier auf der Insel erwartet wird. Er wird nörtlich vorbeiziehen, wie man hier sehen kann: http://www.weatheroffice.gc.ca/hurricane/track_e.html, aber trotzdem bereitet sich jeder darauf vor. Wir fahren gleich mal in die Marina, um uns Details anzuschauen.
    Leider ist unser Internet hier z.Zt. extrem langsam, fast unbrauchbar. Ein Upload dauert endlos, so dass ich wohl nicht viel zum Schreiben komme, wenn sich das nicht ändert.
    So kann ich aber mal in Ruhe alles auf mich wirken lassen. Nach dem Rummel mit Tanzmusik in fast jeder Bucht in Kroatien im August, ist die Einsamkeit im ersten Moment fast nicht auszuhalten. Zum Glück haben wir uns zu Zweit, diesmal ohne Kinder, genießen die Zweisamkeit und müssen erst mal entschleunigen. So viel ist passiert in den letzten Wochen, hat uns dem Ziel, gemeinsam auszusteiegen näher gebracht und zugleich deutlich gemacht, was es bedeutet, ein neues Leben zu beginnen. Wir haben gestern gute Bekannte von Ludger hier getroffen, die alles in D. verkauft haben, und hier einen neuen Start begonnen haben. Es war wieder einer dieser "Zufälle", das Ludger von der Lagoon 380 Greenduck von uns hörte, dass wir nach Kanada segeln wollen und daraufhin erzählte, er habe einen alten Schulfreund, der gerade auswandert. Nun ist Kanada groß, über 8000 km von der West- zur Ostküste, aber man kann ja mal nachfragen, wohin es ihn verschlagen hat. Und es ist nicht zu glauben, Roland und Martina haben ungefähr 3 km von unserem Haus entfernt ihr neues Domizil gebaut, wir sind für kanad. Verhältnisse fast Nachbarn. Roland konnte interessante Tipps zur Immigration geben.
    So, nun müssen wir noch mal das Motorboot sichern, und dann drückt uns mal die Daumen, dass wir "ungeschoren" von IRENE davon kommen. 180 km/Std. im Auge des Hurricanes sind nicht lustig. Mit dem Schiff würden wir ablaufen, weg, aber mit dem Haus ist man doch immobil. Unser fünfeckiges Bluenose-House in Schiffsform gebaut mit Bug gegen die vorherrschenden Winde wird auch diesem Sturm (Wetterweltvorhersage 50-60 Knoten) entgegen trotzen. Es ist letztes Jahr schon ein Hurricane mit der gleichen Zugrichtung nördlich vorbeigeschrammelt und es ist wenig passiert, ausser zahllose Bäume umgekippt und Stege abgerissen. Nun, unserer ist bereits so zerstört, dass das jetzt auch nichts ausmacht, wir müssen ihn eh reparieren (lassen). Aber es ist schon ein neues Phänomen, dass es selbst im Spätsommer hier Hurricanes gibt, die eigentlich in der Karibik ihren Ursprung haben und dann mit ihrer Laufbahn nach Nord-Ost ihre Kraft verlieren. Das hat sich verändert. Als wir vor 10 Jahren bauten, gab es in der 60 Jahre zurück reichenden Wetterstatistik für kanadas Ostküste nicht einen erwähnten Hurricane. Aber warum sollen nur wir uns verändern, und nicht auch das Wetter.



    Montag, 22. August 2011

    Skipper-Woche mit 3-Generationen-Crew beendet


    Es war eine wunderbare Erfahrung, mit Crew im Alter von 9 bis 77 so viel Spaß zusammen an Bord zu haben, trotz Sprachproblemen (Großeltern nur Italienisch) und im heissesten Monat August. Es war so schön zu erleben, wie wissbegierig Kinder sein können, wie schnell sie "praktisch" lernen, und wie viel Lebensfreude man im Alter auf die 80 zugehend noch haben kann. Ich durfte viel erfahren über italienische Großfamilien, Kindererziehung, Zusammenhalt, und nicht zuletzt das Angeln im Mittelmeer. Eine hochelastische Angelroute und der richtige Köder, meist in Scheiben geschnittene Garnele an sehr kleinem Haken mit Schwimmer, war in der Regel für alle Fische gut, für kleine Barsche ebenso wie Aguja, der übrigens besonders lecker und gar nicht so selten war. Die in der Adria bzw. Kroatien vorgeschriebene Angel-Lizenz für ca. 35 Euro hatte sich schnell bezahlt gemacht. Und so wollte überhaupt niemand mehr von Bord in übervolle oder gar gesperrte Marinas. Novigrad z.B. war für Transitgäste den ganzen August 2011gesperrt. Steht in keinem Hafenhandbuch...
    Meine größte Freude wäre, wenn wir uns noch mal wiedersehen an Bord, dass mein Co-Kapitän seinen Segel-A-Schein in der Zwischenzeit gemacht hat und seine Schwester ihrem Spitznamen "pesciolina" alle Ehre macht und ihre Tauchbegabung in einem Tauchverein mit Jüngsten-Gruppe ausbaut.

    Dienstag, 9. August 2011

    Was gibt es zu lesen an Bord ? Der KINDL, ein perfekter ebook-reader fürs Schiff

    Frauen sind einfach praktisch veranlagt. Da verfolge ich monatelang den iPad-Markt, und gestern kommt meine Bordfrau  daher und sagt: ich kauf mir einen KINDL. Sie will nämlich einfach "nur lesen", und nicht Tonnen von Büchern mit auf den Kat nehmen. "3500 Bücher passen da drauf, und überall auf der Welt kann ich kostenlos neue dazu laden, ohne Mobilfunk-Sticks oder monatliche Kosten". Ich runzle die Stirn, wie soll das denn gehen, was kostet das Gerät, wenn da jahrelange GSM-Nutzung mit drin ist. -  189 Euro!.  Das kann nicht sein. Ich forsche nach. Aber sie hat Recht.  Der Download in über 100 Ländern der Erde ist im Preis ENTHALTEN. Die Netzabdeckung ist identisch mit der GSM-Mobilfunkabdeckung siehe hier ..
    Und darüber hinaus kann das Gerät auch WIFI, aber eigentlich mehr, um es mit Windows- und Mac Rechnern zu synchronisieren, falls man seine Bücher dort zurätzlich lesen oder ablegen will. Dabei übernimmt die software sogar die aktuell gelesene Seite. Es wundert mich nicht mehr, dass über 300 Bewerter bei Amazon dem Ding 5 Sterne gegeben haben und Amazon mehr Bücher für Kindl als in gedruckter Form verkauft.
    Die Qualität des Bildschirms ist sehr gut. Der Kindle verwendet die E-Ink Technologie, der Bildschirm sieht also aus wie echtes Papier. Mit einem üblichen LCD Bildschirm wäre die Akkulaufzeit !deutlich! geringer. Außerdem ermüden die Augen viel schneller auf einem LCD Bildschirm. Warum kein Touchscreen? Der Kindle ist ein E-Reader, dafür ist er ausgelegt. Für einen Touchscreen hätte eine zusätzliche Schicht auf den Bildschirm gelegt werden müssen, dann wäre die Spiegelung im Sonnenlicht viel höher. Wofür braucht man das auch, es ist kein Tablet Computer! Die Buchstaben sind gestochen scharf. Nachteil: Da der Kindle kein Hintergrundlicht verwendet, muss man immer eine Lichtquelle haben, um zu lesen. Die E-Ink Technologie verwendet nur Energie beim Bildwechsel. Daher zeigt der Kindle im Standby auch immer ein Bild an. So erklärt sich auch, warum der Akku 2 Monate hält. Die Qualität angezeigter Bilder ist eher schlecht! Auch das Surfen im Intenet (verfolgen von Links in PDF-Dokumenten z.B.) ist noch im Experimentierstadium. Aber es geht.
    Das Entscheidende ist, dass es eine riesige interessante Auswahl an Büchern gibt, die zudem oft preiswerter sind, als in Printform. Und wer das alles nicht glaubt, kann sich die Kostenlose Software zum Lesen am Mac oder PC herunterladen (s.u.) und unzählige ebooks hier kostenlos herunterladen


    Schlank und leicht - nur 247 Gramm
    Nur 8,5 mm dünn 

















    Die kostenlose Software zum Lesen von Kindl-Büchern auf dem Mac (ja, ihr wisst ja, ich bin Fan dieser Marke) gibt es mit Klick unten auf das Bild. Ich habe ja eh ein MacBook Pro an Bord für die Navigation. Und ich fürchte, dass der KINDL dauernd "besetzt" ist. Deshalb bin ich ganz froh, dass ich "zur Not" doch noch auf dem Laptop lesen kann, auch wenn da ein Lüfter läuft, Wärme produziert wird (der Kindl bleibt kalt), der Akku nach ein paar Stunden leer ist usw. Mmmm. Trotzdem, die Mac Software Whyspersync gibt es kostenlos hier: (für Windows natürlich auch hier ;-)
    Wo man das Ding kaufen kann und weitere Infos bekommt?   Guckst Du hier.....
    Wenn ihr zur Bestellung diesen Link benutzt, hab ich auch was von diesem Post und kann mir von Amazon ein Büchlein schenken lassen ;-)

     

    Technische Daten

    Kindle
    Lieferumfang
    • Kindle Wireless Reader
    • USB 2.0 Kabel
    • Kurzanleitung
    Display15 cm/6 Zoll E Ink-Display, optimiert mit geschützter Waveform- und Font-Technologie, Auflösung von 600 x 800 Pixel bei 167 dpi, 16 Graustufen
    Größe190 mm x 123 mm x 8,5 mm
    Gewicht247 Gramm
    SystemanforderungenKeine (kein Computer benötigt)
    Speicherung4 GB intern (ca. 3 GB stehen für Nutzerinhalte zur Verfügung)
    Akku-LaufzeitDie Akku-Laufzeit variiert je nach Nutzung. Eine Ladung hält bis zu zwei Monate bei ausgeschalteter Wi-Fi-Funktion, wenn Sie täglich bis zu einer halben Stunde lesen. Lesen Sie pro Tag eine Stunde, beträgt sie bis zu einem Monat. Mit eingeschalteter Wireless-Funktion hält er bis zu 10 Tagen.
    LadezeitLässt sich mithilfe des optional erhältlichen Netzadapters in ca. 4,5 Stunden komplett aufladen. Der Kindle kann ebenfalls über das mitgelieferte USB 2.0 Kabel über einen Computer aufgeladen werden.
    3G-VerbindungHSDPA-Modem (3G) mit Fallback zu EDGE/GPRS; nutzt Amazons Whispernet um eine Netzabdeckung über Vodafones 3G Hochgeschwindigkeitnetzwerk und den Partnernetzwerken außerhalb Deutschlands aufzubauen. Schauen Sie unter Allgemeine Geschätsbedingungen zu Drahtlosverbindungen.
    Wi-FiUnterstützt öffentliche und private Wi-Fi-Netzwerke und Hotspots, die einen folgender Standards nutzen: 802.11b, 802.11g oder 802.11n (im b- oder g- Kompatibilitätsmodus). Der Kindle unterstützt die Sicherheitstechnologien WEP, WPA und WPA2 mit Kennwortauthentifizierung; er verbindet sich nicht mit WPA- und WPA2-gesicherten Netzwerken mit 802.1X Authentifizierungsmethoden; unterstützt keine Ad-hoc (oder Peer-to-Peer) Wi-Fi-Netzwerke.
    USB-AnschlussUSB 2.0 (Micro-B USB) zum Anschluss an den Netzadapter oder zum optionalen Anschluss an einen PC oder Macintosh-Computer.
    Audio3,5 mm Stereo-Kopfhöreranschluss, Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite.
    Unterstützte FormateKindle (AZW), TXT, PDF, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), MP3, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, JPEG, GIF, PNG, BMP nach Konvertierung.
    DokumentationKurzanleitung [PDF]; Kindle Benutzerhandbuch [HTML].
    Garantie1 Jahr Herstellergarantie (3 Jahre Extragarantie für Kunden aus Deutschland optional erhältlich). Die Benutzung des Kindle unterliegt der Lizenzvereinbarung und Nutzungsbedingungen.



    Samstag, 6. August 2011

    Fische des Mittelmeers und Atlantiks - Online-Lexikon mit Rezepten

    Auf das Bild klicken => Lexikon
    Ich suche seit Langem ein online-Lexikon der bekanntesten Fischarten im Mittelmeer und Atlantik, sowohl für die Bestimmung beim Tauchen und Schnorcheln, als auch zum Angeln, sowie als Einkaufshilfe auf Fischmärkten mit Rezepten zum Kochen, Dünsten (Thermomix) oder Grillen (Cobb-Grill).
    Da ich bislang nichts gefunden habe, musste ich mir selber ein Fischlexikon zusammen stellen. Das Medium Website ermöglicht ein Zusammentragen immer neuer Fische und Rezepte über einen langen Zeitraum, gern auch von Euch ergänzt.
    Schaut mal und wenn Ihr Lust habt, schickt mir eigene Fotos, Rezepte etc. So kann das ganze wachsen und wir haben alle was davon.
    Hier geht’s zum Lexikon: http://www.katamaran-charter.info/fisch/

    Weltkarte aktueller Piraterie

    Das Thema wird immer brisanter, aber meine Absicht hier ist auch zu zeigen, wo segeln bisher sicher ist. Dazu eine informative übersichtliche Karte aller aktuellen Übergriffe der International Maritime Organization (IMO)
    http://www.icc-ccs.org/piracy-reporting-centre/imb-live-piracy-map

    Ein paar Zahlen des IMB:
    01.01.2010 – 29.12.2010: 218 Piratenüberfälle durch Somalis 47 erfolgreiche Kaperungen (von 51 weltweit), 1001 Geiseln

    01.01.2011 – 13.06.2011: 151 Piratenüberfälle durch Somalis, 21 erfolgreiche Kaperungen (von 26 weltweit), 362 Geiseln,
    7 getötete Seefahrer, 39 verletzte Seefahrer
    Ende Juni 2011 befanden sich laut IMB 23 Schiffe und 439 Geiseln in Somalia.


    Siehe auch
    http://www.shipping.nato.int/CounterPir

    Die Europäische Seite:
    http://www.mschoa.org/pages/splash.htm


    Für Fahrtensegler interessant die Rubrik Piracy vom weltbekannten Weltumsegler und ARC-Gründer Jimmy Cornell, angeblich die meistbesuchteste Seite zum Thema:
    http://www.noonsite.com/text/General/Piracy

    Das Problem ist wohl die lasche Verurteilung. Der folgende Artikel im Spiegel vom 4.4.2011 von Beate Lakotta zum Hamburger Prozess gegen Somalische Piraten: „Ich wollte nur überleben“  zeigt, wie noch Mitleid und Verständnis von der Verfasserin des Artikels, aber auch von den Richtern versucht wird. Das muss ein Schlag ins Gesicht sein für jene, die persönlich die Angst vor Piraten erlebt haben oder sogar Angehörige verloren haben.

    daraus: "Früher hängte man Piraten an der Rah auf oder versenkte sie im Meer. In Somalia würde man ihnen Hände und Füße abhacken, mindestens. Die deutsche Bundesregierung lässt zehn Piraten 6000 Kilometer weit transportieren, um ihnen ein faires Verfahren zu gewähren. Der freiheitliche Rechtsstaat vergewissert sich der Überlegenheit seiner Werte, auch darum geht es im Hamburger Landgericht... weiterlesen

    Sonntag, 31. Juli 2011

    Video Lagoon 380 sailing



    Matthias hat diese Szenen mit seiner neuen Canon 5d und einem 15mm Weitwinkel (Fisheye) gedreht.

    wieder zu Hause und weitere Bilder vom Familien-Törn Kroatien 2011

    Wir sind alle wieder gut dahein angekommen. Zum Glück waren wir nicht in den 60 km Stau, die es vor Kroatien Richtung Süden gab, weil die Bayern am Samstag Ferien bekommen hatten. Kroatien ist wirklich ein Traum wie man auf den Bildern unten sieht, die alle mein Sohn wie ich finde ausgezeichnet eingefangen hat (auf den Startknopf klicken). Wir waren sogar in der Hochsaison begeistert, noch Buchten zu finden, in denen wir mit vielleicht mit 2-3 weiteren Schiffen viel Platz für uns hatten. Die Bojenfelder waren gegen Abend meist voll. Wir haben es so genossen, eine Woche nicht in Marinas, sondern irgendwo mehr oder weniger windgeschützt in glasklarem, 26 Grad warmem Wasser zu baden, schnorcheln und chillen. Für kroatische Sommerverhältnisse war es relativ schlechtes Wetter, aber für uns Mitteleuropäer angenehme max. 26 Grad Lufttemperatur. Es war oft wärmer im Wasser, als an der Luft. Und das Tiefdruckgebiet hat uns schöne Wolkenbilder und guten Wind gebracht - und wieder einmal Bora. Mit Reff gute 11-12 Knoten Reisegeschwindigkeit.



    Copyright Matthias Mueller, www.creative-shooting.de

    Unje und Susak


    Dienstag, 26. Juli 2011

    Glück


    Seit 4 Tagen sind wir mit der ganzen Familie Müller in einem Boot unterwegs und haben heute die Rückfahrt von Ilovik begonnen. Es ist ein so wunderbares Erlebnis, noch mal mit den drei inzwischen erwachsenen Kindern zu segeln, zusammen an Bord zu leben. Es ist unverkennbar, das man 18-23 Jahre miteinander "groß" geworden ist, sich kennt, wie sonst keine Menschen. Meinen Sohn als zuverlässigen 2. Mann an Bord zu haben, der in jeder Situation ohne viele Worte genau das Richtige tut, oder mir von der Nasenspitze abliest, was ich gerade machen will, ist ein Geschenk. Und die Lebensfreude, gute Laune unserer beiden Töchter, es ist etwas ganz Besonderes, sich so harmonisch als Familie zu fühlen und noch mal miteinander unser "drittes Zuhause", das Schiff zu erleben. Die Kids werden uns nächstes Jahr auf unserer Segelreise sehr fehlen. Wir brauchen uns allerdings dann auch keine unmittelbaren Sorgen mehr zu machen, ob sie darunter leiden, wegen der Geräusche auf dem Schiff nicht schlafen zu können (ja, segeln ist lauter, als sich die meisten Menschen vorstellen), seekrank zu sein usw. Wir werden dann mit ihrer Abwesenheit leben (müssen). Aber wir leben im Jetzt. Es macht keinen Sinn, während der schönsten Augenblicke daran zu denken, dass sie bald vorbei sind. Was wir jetzt erleben hat weder mit der Vergangenheit, noch mit der Zukunft zu tun, es ist reine Intensität, heute. Wir wissen alle nicht, was morgen kommt. Es gibt keinen Plan A oder B, sondern nur Schauen, von den puren Elementen Wasser und Wind bewegt sein, aus dem inneren Gleichgewicht fast unterbewusst auf das reagieren, was im Jetzt ist, was jetzt bewegt. Wie ein Vogel auf dem Ast die Schwankungen des Bootes und der Wellen ausgleichen. Gemeinsam des Glücks bewusst sein.

    Donnerstag, 14. Juli 2011

    Bilder vom Mittelmeertörn Juni 2011 mit Lagoon 420 Aqua



    Dies ist eine Auswahl von 163 Bildern von Peter und mir. Die Aufnahmeorte sind hier in einer Karte genau eingetragen. Einfach dort in der Bilderleiste am unteren Rand nach links und rechts scrollen, dann werden die Bilder darüber in der Karte angezeigt.

    :-( Wetter-Smilies :-)

    Das Wetter in Mitteldeutschland macht mich fertig. Es ist entweder heiss und schwül, die Luft voller Pollen, so dass ich mich wie ein Asthmatiker fühle, und einen Tag später plötzlich 15 Grad kälter, regnerisch, 13 Grad Lufttemperatur bei 90 % Luftfeuchtigkeit heute morgen in NRW. Jetzt ist zwar die Luft "rein" gewaschen vom Regen, aber die Knochen ....    Oh Mann, am Meer war es heiss, aber trotzdem angenehm. Ist es wirklich so: Immer da, wo Du NICHT bist, ist Dein Glück?  
    Nein, ich bin froh, hier im Wald Ruhe und Familie und würzige Luft zu haben, und meinen ganzen bürokratischen Kram abarbeiten zu können, bei Temperaturen, die das Arbeiten zumindest nicht erschweren. Aber ich ertappe mich dabei, dass ich die Bürotüren schließe, und den ganzen Tag am Computer hänge, blos nicht raus gehen. Und genau das tut mir gar nicht gut.
    Aber immerhin hat meine Arbeit Einen glücklich gemacht, einen Freund, der hier dirigiert und froh ist, dass sein 4. Video von mir (Drittkamera von meiner Frau bedient) nun auch online ist. Die Nachwuchsjugend wird sich auch freuen. Ich wirke nicht mehr im Orchester mit, aber ich kann wenigstens noch etwas dazu beitragen, der klassischen Musik aus der verstaubten, elitären Ecke heraus zu helfen und an die YouTube / Internetwelt anzubinden.
    Was gegen den Frust hilft: Nicht denken, sondern arbeiten. ok ok....  Wenn ich mir den Post-Berg ansehe von Krankenkassen,  Rentenversicherung, Kindergeld, Bafögstellen, Vesicherungen, Altersvorsorge, Finanzamt, Steuerberater usw usw, ist mir wieder klar: wir werden beschäftigt, eben damit wir nicht zum Denken kommen. Schön weiterlaufen im Hamsterrad. Was dagegen jedenfalls nicht hilft, ist sich vorzumachen, es ist doch gar nicht so kalt, es ist nicht grau.  Das ist die alte Geschichte mit dem rosa Elefanten. Wenn Du immer denkst, NEIN, der Elefant ist nicht rosa, dann beginnt er in deinem Kopf rosa zu werden....
    Also, ich denke, dass es gut ist, dass ich hier so viel zu tun habe, werde also gebraucht, bin wertvoll, sonst würde das Finanzamt nicht dauernd schreiben, die Bafögstellen, Kindergeldstelle und Rentenversicherung ihre Mithilfe nicht ablehen, die Versicherungen mein Leben nicht für versicherungswürdig halten. Ja, ich bin für die Gesellschaft offenbar noch nicht verloren an die sieben Meere, sondern noch wohnHAFT, das Einwohnermeldeamt verdient gut mit der Weitergabe unserer Daten an die Werbeindustrie. Schluss jetzt, das ist eine Sackgasse..

    Was mir gerade wirklich hilft, ist ein Set von Untersetzer-Smilies, die uns die liebe Christine in St. Moritz gemacht hat. 
    Ein gelber ist im Mai schon auf dem Schiff geblieben und nun kommen die restlichen 4 hinterher.
    Ja, nächste Woche, die ich voller Lebensfreude erwarte, fahren wir , die ganze Familie, alle Fünf in einem Boot, auf zwei Rümpfen durch das 25 Grad warme Wasser der Adria, fünf Smilies an Bord.
    Die zwei gelben sind ja wohl Mama und Papa, aber who is who von den drei Farben rot grün blau?  

    Danke, Christine, auch für Deinen Wunsch, dass wir uns weiter so gut verstehen.
    Gute Freunde zu haben ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine längere harmonische Segelreise. Und wenn sie schon mal dabei waren und wieder dabei sein werden, ist es besonders schön. Man weiss, wovon man sich schreibt und was das Leben an Bord bedeutet.