Freitag, 7. Oktober 2011

Es gibt keinen Grund, um nicht seinem Herzen zu folgen

Es gibt im Leben immer wieder Einschnitte, die an die Substanz gehen. Für den einen ist es der Verlust des Berufes, für den anderen der Totalschaden eines Autos, für den nächsten vielleicht 2 Kinder, die gleichzeitig ausgezogen sind ins Studium, die man loslassen muss. Da ich das alles gerade verdaue, ist der Tod eines der letzten Charismatiker unserer Zeit für mich eine besondere Botschaft. Steve Job`s Worte 2005 vor Absolventen der Standford University haben mich nicht nur bewegt, weil ich seit dieser Zeit Apple-Fan bin, sondern weil sie in die Mitte treffen.  
"Sich zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen und zu glauben, man hätte etwas zu verlieren. Du bist vollkommen nackt. Es gibt keinen Grund, um nicht seinem Herzen zu folgen....Wenn heute der letzte Tag in meinem Leben wäre, würde ich das tun, was ich mir heute vorgenommen habe zu tun? Und jedes mal wenn die Antwort ´nein´ war für mehrere Tage hintereinander, wusste ich, ich muss etwas verändern".

Ich schreibe das hier im Blog, weil diese Energie der Grund dafür ist, warum wir mit unserem Segel-Traum aufgebrochen sind zu neuen Ufern, auch wenn manch einer uns für verrückt erklärt.
Das ist das Geheimnis, dem ich seit ein paar Jahren folge, auch wenn es immer erst einmal Verlust bedeutet von Vertrautem.

Die englische Rede mit insgesamt 3 bewegenden Geschichten von Steve Jobs ist auf dem folgenden Video zu sehen.
Eine Übersetzung steht darunter. Ich möchte sie auch meinen 3 Kindern mit auf den Weg geben, die gerade im heutigen Massenandrang auf Studien- und Arbeitsplätze nicht wissen, ob es richtiger ist, dem Kopf oder dem Bauch zu folgen. 

    

Heute will ich euch drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Das ist alles. Keine große Sache. Nur drei Geschichten.

DIE ERSTE GESCHICHTE HANDELT VOM VERBINDEN DER PUNKTE
Ich bin aus dem Reed College nach sechs Monaten ausgeschieden (...).Aber, warum bin ich ausgeschieden?
Es begann noch bevor ich geboren wurde.
Meine leibliche Mutter war eine junge, unverheiratete Uni-Absolventin und sie entschied sich, mich zur Adoption freizugeben. Sie war sehr davon überzeugt, dass ich von Leuten mit einem Universitätsabschluss adoptiert werden sollte, so wurde alles dafür arrangiert, dass ich bei der Geburt von einem Anwalt und seiner Frau adoptiert werde. Doch genau als ich auf die Welt kam, entschieden diese sich, dass sie eigentlich doch viel lieber ein Mädchen hätten.
So wurden meine Eltern, die auf der Warteliste standen, mitten in der Nacht angerufen und gefragt: „Wir haben ein unerwarteten kleinen Jungen; Wollen sie ihn?“ Sie sagten: „Natürlich.“
Meine leibliche Mutter fand später heraus, dass meine Mutter nie eine Universität absolviert hatte mein Vater nie eine Mittelschule abgeschlossen hatte. Sie weigerte sich, die Adaptionspapiere zu unterschreiben.
Wenige Monate später war sie doch damit einverstanden, als meine Eltern versprochen hatten, dass ich irgendwann zur Universität gehen würde.
Und 17 Jahre später ging ich auf die Hochschule.
Aber aus Naivität habe ich ein College ausgesucht, dass so teuer war wie Stanford. Alle Ersparnisse meiner Eltern gingen für die Uni-Gebühren drauf. Nach sechs Monaten konnte ich den Wert darin nicht sehen. Ich hatte keine Ahnung, was ich in meinem Leben tun würde und keine Ahnung, wie mich die Universität darin unterstützen sollte, das herauszufinden.
Und da stand ich nun, hatte das ganze ersparte Geld meiner Eltern verbraucht, das sie in ihrem Leben erarbeitet hatten. Ich entschied mich, die Schule zu verlassen und daran zu glauben, dass alles irgendwie OK gehen würde. Es war ziemlich beängstigend damals, aber rückblickend war es eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe.
Ab der Sekunde, in der ich ausschied, konnte ich aufhören, die Kurse zu besuchen, die mich nicht interessierten, und mit denen beginnen, die für mich interessant waren.
Die Reed Universität bot zu dieser Zeit einen der besten Kalligraphie-Kurse im Land an. Quer durch den ganzen Campus war jedes Poster, jedes Schild auf jeder öffentlichen Fläche wunderschön von Hand mit kalligraphischer Schrift versehen.
(...) Ich entschied mich für einen Kalligraphie-Kursus, um zu lernen, wie man das macht. Ich lernte über Serif- und San-Serif-Schriftarten, über die unterschiedlichen Freiraum-Größen zwischen den verschiedenen Buchstabenkombinationen, über das, was großartige Typografie großartig macht.
Es war wunderschön, historisch, künstlerisch feinsinnig in einer Art und Weise, wie sie Wissenschaft nicht einfangen kann und ich fand es faszinierend.
In nichts von all dem steckte irgendwie die Hoffnung, dass es jemals eine praktische Anwendung finden würde in meinem Leben. Aber zehn Jahre später, als wir den ersten Macintosh-Computer entworfen haben, kam alles doch auf mich zu.
Und wir arbeiteten all das in den Mac ein.
Es war der erste Computer mit wunderschöner Typografie.
Wenn ich diesen Kurs nicht besucht hätte, würde der Mac niemals verschiedene Schriften oder proportional aufgeteilte Freiräume in den Schriftarten haben.
(...) Wäre ich damals nicht ausgeschieden, wäre ich niemals in diese Kalligraphie-Klasse gegangen und PCs hätten nicht die wunderschönen Schriftarten, die sie jetzt haben. Natürlich war es nicht möglich, diese Punkte miteinander zu verbinden, als ich noch in die Zukunft blickte, während ich noch auf der Universität war.
Aber zehn Jahre später ist diese Verbindung sehr, sehr klar.
Nochmal, du kannst Punkte nicht verbinden, wenn du nach vorn blickst. Du kannst Punkte nur verbinden, wenn du zurück blickst. So musst du daran glauben, dass sich die Punkte irgendwie in der Zukunft verbinden werden. Du musst an etwas glauben – deinen Gott, Schicksal, Leben, Karma oder was auch immer. Diese Einstellung hat mich nie im Stich gelassen und machte den erheblichen Unterschied in meinem Leben.

MEINE ZWEITE GESCHICHTE IST ÜBER LIEBE UND VERLUST
Ich hatte Glück – Ich fand, was ich geliebt habe, ziemlich früh im Leben.
Woz und ich starteten Apple in der Garage meiner Eltern, als ich 20 war. Wir arbeiteten hart und in zehn Jahren wuchs Apple von den zwei, die wir waren, zu einem 2-Milliarden-Dollar-Unternehmen mit mehr als 4000 Mitarbeitern heran.
Wir hatten damals unser feinstes Stück geschaffen – den Macintosh – ein Jahr bevor ich 30 wurde. Und dann wurde ich gefeuert.
Wie kann jemand gefeuert werden, wenn er das Unternehmen gegründet hatte?
Naja, als Apple wuchs, stellten wir jemanden ein, bei dem ich glaubte, er sei sehr talentiert darin, das Unternehmen mit mir zu leiten und für das erste Jahr oder so liefen die Dinge gut. Aber als unsere Visionen für die Zukunft begonnen haben sich zu unterscheiden, kam es zu einer Auseinandersetzung. Als wir diese hatten, war die Chefetage auf seiner Seite. Also war ich mit 30 draußen. Und sogar ziemlich öffentlich rausgeworfen.
Das, was mein einziges Ziel meines erwachsenen Lebens war, war nun vorbei und verwüstet.
Ich wusste wirklich nicht, was ich tun sollte einige Monate lang.
Ich habe mich so gefühlt, als hätte ich die vorangegangene Unternehmer-Generation in Stich gelassen, als hätte ich die Stafette fallen lassen, genau als diese mir übergeben wurde.
Ich habe mich mit David Packard und Bob Noyce getroffen und versucht, mich zu entschuldigen, dass ich das alles so schlimm verkorkst habe. Mein Versagen wurde in der Öffentlichkeit ziemlich breitgetreten und ich überlegte sogar, aus der Gegend wegzuziehen.
Aber etwas dämmerte mir langsam – ich liebte immer noch, das was ich tat. Und so entschied ich mich, von Neuem zu beginnen.
Ich hatte es damals nicht gesehen, aber es stellte sich heraus, dass von Apple gefeuert zu werden das Beste war, was mir je hätte passieren können.
Der Druck des Erfolges war von der Leichtigkeit, wieder ein Anfänger zu sein, komplett ersetzt worden, und das in allen Dingen. Es befreite mich, um eine der kreativsten Phasen in meinem Leben betreten zu können.
Während der folgenden fünf Jahre startete ich eine Firma namens NeXT, eine andere Firma namens Pixar und verliebte mich in eine wundervolle Frau, die später meine Frau wurde.
Pixar entwickelte den ersten animierten Computerfilm der Welt, Toy Story, und ist zur Zeit das erfolgreichste Animationsstudio der Welt. In einer bemerkenswerten Wendung der Dinge kaufte Apple NeXT und ich war zurück bei Apple und die Technologie, die wir bei NeXT entwickelt haben, ist nun das Herzstück der Renaissance der jetzigen Apple-Computer.
Und Laurene und ich haben eine wundervolle Familie zusammen.
Ich bin mir ziemlich sicher, nichts von dem wäre jemals geschehen, wenn ich nicht bei Apple gefeuert worden wäre.
Es war bitter schmeckende Medizin, aber es war genau die, die ich benötigte.
Manchmal trifft dich das Leben mit einem Ziegelstein auf den Kopf. Verliere nicht deinen Glauben.
Ich bin überzeugt, dass das Einzige, was mich zum Weitermachen brachte, war, dass ich geliebt habe, was ich tat. Man muss das finden, was man liebt. Das ist wahr in Bezug auf die Arbeit wie auch im Liebesleben.
Arbeit wird einen großen Teil des Lebens ausmachen und der einzige Weg, um wirklich erfüllt zu sein, ist das zu tun, wovon man glaubt, es sei eine großartige Arbeit. Und der einzige Weg, großartige Arbeit zu tun, ist zu lieben was man tut.
Wenn du es bis jetzt nicht gefunden hast, dann suche weiter. Bleibe nicht stehen. Mit allen Fasern deines Herzen wirst du es spüren, wenn du es gefunden hast. Und wie jede große Beziehung wird es besser und besser, wenn die Jahre vergehen. Also schaue dich um, bis du es gefunden hast. Bleibe nicht stehen.

MEINE DRITTE GESCHICHTE IST ÜBER DEN TOD
Als ich 17 war, las ich ein Zitat das ungefähr so klang:
„Wenn du jeden Tag so lebst, als wäre es dein letzter, wird es höchstwahrscheinlich irgendwann richtig sein.“
Es hatte mich beeindruckt und seit damals über 33 Jahre habe ich jeden Morgen in den Spiegel geschaut und mich selbst gefragt: „Wenn heute der letzte Tag in meinem Leben wäre, würde ich das tun, was ich mir heute vorgenommen habe zu tun?“ Und jedes Mal wenn die Antwort „nein“ war für mehrere Tage hintereinander, wusste ich, ich muss etwas verändern.
Mich zu erinnern, dass ich bald tot sein werde, war für mich das wichtigste Werkzeug, das mir geholfen hat, alle diese großen Entscheidungen zu treffen.
Weil fast alles – alle äußeren Erwartungen, der ganze Stolz, die ganze Angst vor dem Versagen und der Scham – diese Dinge fallen einfach weg angesichts des Todes und es bleibt nur mehr das, was wirklich wichtig ist. Sich zu erinnern, dass man sterben wird, ist der beste Weg, den ich kenne, um der Falle zu entgehen und zu glauben man hätte etwas zu verlieren. Du bist vollkommen nackt. Es gibt keinen Grund, um nicht seinen Herzen zu folgen.
Ungefähr vor einem Jahr wurde bei mir Krebs diagnostiziert.
Ich hatte eine Untersuchung um 7:30 in der Früh und es war deutlich ein Tumor auf meiner Bauchspeicheldrüse zu sehen. Ich wusste nicht mal, was eine Bauchspeicheldrüse ist. Der Arzt sagte mir, dass das bereits eine Form des Krebs sei, der unheilbar ist und dass ich damit rechnen solle, dass ich nicht mehr länger als drei bis sechs Monate zu leben habe. Der Arzt riet mir nach Hause zu gehen und meine Angelegenheiten alle in Ordnung zu bringen, was die Ärzte normal sagen, wenn sie sagen, man soll sich vorbereiten zu sterben. Es bedeutet zu versuchen, den Kindern das beizubringen und zu erklären, was man normalerweise geglaubt hat, man könnte es in den nächsten zehn Jahren tun, doch nun in einigen Monaten. Es bedeutet, dass alles geklärt sein soll, damit es später so leicht als möglich für die eigene Familie wird. Es bedeutet, sich zu verabschieden.
Ich lebte mit dieser Diagnose den ganzen Tag.
Später am Abend hatte ich eine Biopsie, wo sie mir ein Endoskop in den Hals gesteckt haben, durch meinen Magen in die Eingeweide, wo sie mit einer Nadel einige Zellen von dem Tumor abgeschabt haben. Ich war betäubt, aber meine Frau, die da war, erzählte mir, dass als sie sich die Zellen unter dem Mikroskop angesehen haben, die Ärzte zu weinen begannen, weil es sich herausstellte, dass es eine ganz seltene Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist, der mit einer Operation heilbar ist.
Ich hatte die Operation und bin nun gesund.
Da war ich dem Tode am nahesten gekommen und ich hoffe, das wird auch so bleiben für die nächsten Jahrzehnte. Das nun durchlebt zu haben, gibt mir die Möglichkeit, euch mit mehr Gewissheit sagen zu können, dass der Tod ein rein nützliches geistiges Konzept ist.
Niemand will sterben. Nicht mal Menschen, die in den Himmel kommen wollen, wollen sterben, um dorthin zu gelangen. Und dennoch ist der Tod das Schicksal, das wir alle teilen.
Niemand ist jemals entkommen.
Und das ist so, wie es sein sollte, weil der Tod möglicherweise die beste Erfindung des Lebens ist.
Es ist der Vertreter des Lebens für die Veränderung. Es räumt das Alte weg, um Platz zu machen für das Neue.
Gerade jetzt seid das Neue ihr, aber eines Tages, nicht sehr viel später, werdet ihr langsam zum Alten gehören und weggeräumt werden. Tut mir leid, dass ich so dramatisch bin. Aber es ist die Wahrheit.
Deine Zeit ist begrenzt, also verbrauche sie nicht, um das Leben anderer zu leben.
Sei nicht gefangen von Dogma, das nur Leben nach den Überlegungen anderer Leute bedeutet. Lass nicht den Krach anderer Meinungen die eigene innere Stimme zum Verstummen bringen.
Und das Allerwichtigste, habe den Mut, dem eigenen Herzen und der Intuition zu folgen. Diese wissen irgendwie schon genau, was du wirklich sein willst. Alles andere ist zweitrangig.
Als ich jung war, gab es eine erstaunliche Veröffentlichung, genannt „The Whole Earth Catalog“, welches eine der Bibeln meiner Generation war.
Es war erschaffen von einem Kollegen mit Namen Stewart Brand nicht weit von hier im Menlo Park. Das war in den späten 60er-Jahren, bevor es noch PCs und desktop publishing gab, damals wurde alles mit Schreibmaschinen, Scheren und Polaroid-Kameras gemacht. Es war so etwas wie Google in Papierformat, 35 Jahre bevor Google auftauchte. Es war ideologisch und überfüllt mit ordentlichen Feinheiten und großartigen Gedanken.
Stewart und sein Team haben mehrere Versionen vom „The Whole Earth Catalog“ rausgebracht, bis es zum Ende kam und sie eine letzte finale Version veröffentlichten.
Es war Mitte der 70er und ich war in eurem Alter. Auf der Rückseite der letzten Version war eine Abbildung von einer Landstraße früh am Morgen, die Art von Landstraße, an der man als Anhalter stehen würde, wenn man ein Abenteurer wäre. Darunter standen die Wörter:
„Bleib hungrig, bleib töricht.“
Es war ihre finale Nachricht, als sie aufgehört haben. Bleib hungrig. Bleib töricht. Und das wünschte ich mir immer für mich selbst. Und jetzt, da ihr nun absolviert und neu beginnt, wünsche ich euch dasselbe.
Bleibt hungrig. Bleibt töricht.
Vielen Dank an alle.“

Der Text basiert auf einer Übersetzung des österreichischen Blogs „Humanity“. Überarbeitung durch BILD.de

Samstag, 1. Oktober 2011

Online-Shop

Wer genau hinschaut, hat oben rechts seit ein paar Tagen einen neuen Reiter entdeckt. Ja, nun gibt es noch einen Shop mehr in der Seglerwelt. Die angegebenen Produkte wurden sehr sorgfältig recherchiert, bevor sie sozusagen auch als Empfehlung hier vorgestellt werden. Es kommt also nicht auf ein umfangreiches Angebot an. Deshalb ist das Warenangebot nicht vollständig. Ratschläge und Tipps sind willkommen, ebenso fundierte Hintergründe und Hinweise auf Tests, Forenbeiträge etc.
Natürlich gehört zur Eröffnug ein anständiges Angebot. Kommt mal rein:

Freitag, 30. September 2011

Silentwind Generator angekommen

So schön handlich verpackt kam heute der Silentwind Generator an.
Es ist ein Genuss, die ordentliche Verarbeitung in den Händen zu fühlen. Die Exaktheit des Schliffs der Propeller ist auf den folgenden Fotos vielleicht erkennbar - wie Präzisionswerkzeuge. Und ich bin begeistert, dass der Hersteller die nötigen Werkzeuge mitliefert, damit das Windrad unmittelbar und in wenigen Minuten montiert werden kann. Dabei behilflich ist eine gute deutsche Anleitung für beide Geräte, die alles erklärt, was man für Selbstmontage wissen möchte. So macht das Freude!

Und mit solchen Produkten macht es auch Spaß, einen online-shop zu betreiben. Dazu aber später mehr.
gut sichtbar an der Vorderkante der "Flüsterflügel" das Profil zur Verminderung der Windgeräusche

hochglanzpoliert


Mittwoch, 28. September 2011

iSatphone Pro Inmarsat - Vergleich zu Iridium

Inmarsat - die 675,00  Euro -Alternative zu Iridium
Nun habe ich gerade noch aus Kanada über das brandneue Iridium Force 9575 hier berichtet, da wird es schon in Deutschland angeboten. Allerdings steht trotz des hohen Preises von 1495 Euro meist "ausverkauft" in den Shops. Eine viel preiswertere Alternative ist das links abgebildete iSatphone Pro.Von der Größe und Form her vergleichbar mit einem GSM-Telefon, ist dieses praktische Gerät gegen raueste Wetter- und Umwelteinflüsse geschützt. Bei Prepaid-Karten sind die Preise für die Einheiten günstiger als bei Iridium.
  • Satellitentelefonie in exzellenter Sprachqualität
  • kostenloser Nachrichtenversand zum ISatPhone Pro unter www.message.inmarsat.com
  • Mit den Tasten 505 (SOS-Notruf) direkt zur nächsten Notrufstelle (MRCC)
  • GPS-Koordinatenübermittlung zu E-Mail-Adressen
  • 160 Zeichen Textnachrichten zu E-Mail-Adressen, Synchronisation mit MS Outlook
  • Sprachmailbox, Anrufliste, Rufnummerübermittlung, Anklopfen, Anrufweiterleitung, Konferenzschaltung und Rufnummernsperrung.
  • Jetzt bei uns bestellbar, inclusive Prepaid-Karten, siehe unten

Es hat fünf Nachteile gegenüber Iridium:
Inmarsat-Abdeckung real nur innerhalb der durchgezogenen Linien
  • die Abdeckung ist nicht so gut, wie beim Iridium, das weltweite Erreichbarkeit hat .
  • ähnlich wie bei einem Thuraya Telefon benötigt das IsatPhone Pro GPS-Empfang und muss halbwegs in Richtung des Satelliten ausgerichtet werden, damit es funktioniert. Die Initialisierung dauert bisweilen einige Zeit. So lange kann man nicht telefonieren. Ohne GPS - Empfang funktioniert es NICHT !!! 
  • PrePaid-Karten können nicht in den USA genutzt werden.
  • IsatPhone Pro ist ein über Inmarsat 4 realisiertes, aus der Kooperation mit dem Satellitennetz ACeS entstandenes Produkt, welches mit einem kompakten Handgerät Sprach- und Datendienste mit nur 2,4 kbit/s für Sprachtelefonie bietet.  Iridium bietet theoretisch 9,6 kbit/s
  • externe Antenne ist extrem teuer
Tarife Inmarsat am Beispiel vergleichbarer 500 Min-Festnetz Prepaidkarten
ACHTUNG Gültigkeit bei Inmarsat 2 Jahre, Iridium nur 1 Jahr ! :

 Art des Dienstes       Einheiten pro Minute Inmarsat bei Kauf einer 500 Einheiten - Karte für 350 €Vergleich zu Iridium bei Kauf einer 500 Minuten - Karte für 575 €
 Anruf zu Festnetz 1,0   0,70 €/Min1,15 €/Min
 Anruf zu Mobilnetz 1,2 0,84 €/Min1,15 €/Min
 Anruf zu BGAN 1,0
Anruf zu Fleet Broadband 1,0
Anruf zu Swift Btoadband 1,0
Anruf zu GSPS/SPS 1,5
 Sprachbox 1,0 0,70 €/Min0,58 €/Min
 SMS 0,5 0,35 €/SMS0,38 €/SMS
 Anruf - Inmarsat B 3,4
 Anruf - Inmarsat M 2,9
 Anruf zu Inmarsat GAN/Fleet/Swift 2,5
 Anruf zu Inmarsat Aero 4,9
 Anruf zu Iridium 11,0 7,70 €/Min10,35 €/Min in andere Satellitennetze
 Anruf zu Globalstar 8,0
 Anruf zu Thuraya 5,0
 Anruf zu anderen Satellitenanbietern 6,0

Bemerkungen:  Tabelle oben aktualisiert im Mai 2012
  • Oben angegebene Einheiten führen je nach Bebuchung der PrePaid-Karte zu unterschiedlichen Kosten. Eine Prepaid-Karte mit 100 Einheiten kann ich vermitteln für 65 Euro*, 250 Einheiten = 150 Euro*, 500 Einheiten = 350 Euro*, 1000 Einheiten 650 Euro*.
  • Alle Vouchers gelten 730 Tage. Restguthaben bei PrePais-Karten verfallen danach.
  • Minimumgebühr und Abrechnungsschritte = 15 Sekunden.
  • Beim Kauf von PrePaid-Karten fallen keine Registrationsgebühren und monatlichen Kosten an.
  • PrePaid-Karten können nicht in den USA genutzt werden (nur mit Grundvertrag 15,95 USD)
  • * Die Telefongebühren werden immer in US-Dollar berechnet. Die o.a. €-Werte* sind nur Richtwerte. Die Umrechnung erfolgt zum Tageskurs der Rechnungslegung.
Vergleich mit Iridium Prepaid 500 Minuten, 12 Monate gültig (statt 730 Tage Inmarsat) kosten 575 Euro, das sind ins Festnetz 1,15 Euro/Min, oder pro SMS 0,38 Euro


Dazu im Vergleich noch mal mein Iridium Crew Calling Vertrag*: Abrechnung im 20 Sek Takt in US$
Monatliche Gebühr $28,00 (ca. 20 €) macht Sinn, wenn Gribfiles/Daten über das Satphone geladen werden müssen. Das dauert i.d. Regel 5-8 Minuten pro Download einer durchschnittl. Vorhersage.
Gespräche zu Festnetz und Mobilfunk $1,35 / Minute (ca. 1 €)
Gebühr für Vertragsbeendigung $15,00, nach einem Jahr monatsweise Verlängerung
Gespräche zu Iridium $0,80 / Minute
Datenverbindung zu Iridium $1,35 / Minute
Gespräche zu anderen Satellitennetzen $9,95 / Minute
Abfrage Sprachmailbox $0,80 / Minute
SMS Versand $0,50 / SMS

Eingehende Gespräche über “Iridium 2 stage dialing access” $1,60 / Minute
Sprach Mailbox, eingehende Gespräche und SMS $0,00

* den Crew Calling Vertrag direkt über USA-Provider kann ich ebenfalls vermitteln
(Anmerkung 13.1.2012: aus gut informierter Quelle erfahre ich, dass die Grundgebühr ab 1.6.2012 auf 40 USD angehoben werden soll)

Abschliessend noch zur Info, was vielleicht noch nicht bekannt ist:
Weltweites Telefonieren mit dem Iridium-Satelliten-Kommunikationssystem ist nur mit Einschränkungen möglich. So können in einigen Ländern in Osteuropa und Asien die Frequenzen nicht genutzt werden, weil diese schon belegt sind oder weil die dortigen Regierungen Iridium keine Betriebsgenehmigung erteilen wollen. In Polen, Kuba, Nordkorea, Iran, Libyen und Sudan ist die Nutzung von Iridium explizit nicht erlaubt und die Einfuhr von Satellitenhandys zum Teil auch verboten. Die Iridium-Satelliten nehmen Gespräche aus diesen Ländern in der Regel auch nicht an. Es empfiehlt sich vor einer Reise bei den jeweiligen Konsulaten zu fragen, ob Iridium dort genutzt werden darf.
(Quelle: Wikipedia)

Hier noch eine Karte, welche Inseln der Karibik überhaupt zu den USA Hoheitsgewässern gehören: Auf Puerto Rico und den Virgin Islands ist Telefonieren mit Prepaid Inmarsat Karten nicht möglich.

Dienstag, 27. September 2011

Silentwind Generator 400 Watt

Die neue Generation leiser und starker Silentwind-Gneratoren
Hochleistungs Laderegler im Lieferumfang enthalten
Es ist schon ein spannendes Thema, wie man in der heutigen Zeit knapper werdender Recourcen mit einem Schiff möglichst unabhängig davon wird. Das beschäftigt mich seit langer Zeit, und heute ahbe ich mich entschieden für einen Windgenerator von Silentwind. Es gibt zahlreiche Anbieter, aber sie sind zu teuer, zu laut, zu wenig leistungsstark. Es ist eine neue Generation von Herstellern und Ingenieuren angetreten, die wie im Falle von Silentwind selber passionierte Segler sind und sich nicht zufrieden geben mit Produkten, die eigentlich für Landeinsatz konzipiert waren, am Steg viel zu laut sind oder zu oft Probleme haben, weshalb namhafte online Shops für Bootszubehör (mit den drei Buchstaben) z.B. den Air X oder Air Breeze jetzt aus dem Programm genommen haben. Nach allen Informationen und Erfahrungsberichten bin ich so überzeugt von diesem 400 Watt Generator, dass wir den Vertrieb für Kroatien und Kanada übernommen haben.  Eigentlich bin ich über die bekannten blauen Flüsterrotorblätter auf diese Firma Silentwind gekommen. Vor drei Jahren haben sie mit dieser, in deutschen Windkanälen entwickelten, innovativen Technik verstellbarer und fein polierter Rotorblätter den Durchbruch geschafft. Die "CFK-Rotorblätter" wurden bei WindGuard Deutschland in Bremerhaven und an der Technischen Universität Braunschweig erfolgreich bis zu einer Windgeschwindigkeit von 122km/h (Orkanstärke) getestet und optimiert.  Dabei näherte sich die Geschwindigkeit an den Flügelspitzen bei etwa 5400U/min der Schallgeschwindigkeit. Aufgrund dauernder Nachfrage wurde vor einem Jahr nun der passende Generator mit den gleichen Qualitätsansprüchen dazu entwickelt. Das Ganze wird von einem hochwertigen Hybrid-Laderegler gesteuert, der jederzeit über Ladezustand, eingespeister Energie usw. mit digitaler Anzeige Auskunft gibt. Er wird nicht im Generator verbaut, sondern dort, wo er vor Wind, Wasser, und Kondensation geschützt ist, nämlich im Schiff bei den Batterien. Zusätzlich sind an dem Hybrid-Laderegler max 180 Watt Solarpanelen anschließbar. Ein Stopschalter ist integriert. Das alles für komplett 1320 Euro zuzügl. Versand, über uns bestellbar (Sammelbestellung lohnt sich, fragt nach !) weitere Details hier...





    Sonntag, 25. September 2011

    Gib mir Geduld - aber bitte sofort

    Manchmal packt mich so die Sehnsucht, dann wird es zu eng, zu voll, zu schnell, zu quirlig ohne die Weite des Meeres.
    Es ist wunderschön in unserem Garten, die Sonne wärmt jetzt im Herbst endlich so, wie sie es den Sommer über nur selten tat. Ich habe die letzten Tage so gefroren, brauche diese Wärme!
    Wird es alles wahr?, es sind jetzt noch Tage bis wir die Leinen auf Gran Canaria loswerfen und über den Atlantik segeln !

    ------ "Und dann könnt Ihr mich alle am Arsch lecken!" Den Satz hab ich unzählige Male (natürlich nur in Gedanken) nachgesagt.

    Ich halte ihn für einen der wichtigsten Sätze, die ich in meinem Leben je gehört habe. Denn in diesem Moment hat der Geist des Fahrtensegelns, der "Spirit" von uns Besitz ergriffen. (Bobby Schenk) ------ Danke Ludger, für das Zitat. Ich sage es nicht so pauschal, aber manch einem Sachbearbeiter, der die Macht hatte, über meine finanzielle Zukunft zu entscheiden, würde ich es gerne ins Gesicht sagen, nicht verbittert, sondern mit einem Lächeln. Wenn wir ablegen, brauchen wir uns jedenfalls nicht dafür zu schämen, dass wir auf Kosten dieses Staates gelebt haben. Das ist ein gutes, freies Gefühl.

    „In 20 Jahren wirst du mehr enttäuscht sein über die Dinge, die Du nicht getan hast, als über die Dinge , die du getan hast, also löse die Knoten, lauf aus dem sicheren Hafen, erfass die Passatwinde mit deinen Segeln, erforsche, träume...“   (Mark Twain)

    Wenn ihr nicht nur von Inseln träumen wollt, kommt mit, lebt euren Traum!
    Hier kommen wir hoffentlich an, Rodney Bay, St. Lucia und werden die Grenadinen, St. Vincent besegeln:



    Mittwoch, 21. September 2011

    Iridium Force: 9575 neuer Alleskönner mit GPS Tracking , SOS , Mailserver, AxcessPoint, WIFI

    Die eierlegende Wollmilchsau: Telefonieren, Tracking, WIFI und Epirp in einem. - ok, nicht ganz. Also erst mal vorweg: Dieses Gerät habe ich bei US-Händlern für 1500 $ gesehen, das sind beim derzeitigen Wechselkurs ca. 1100 Euro.


    Um eine EPIRB zu ersetzen, müsste das Satphone schwimmen können und gleichzeitig das für die SAR-Peilung der Rettungsdienste erforderliche Signal senden. Das tut es nach meinen Recherchen aber nicht. Es ist nur spritzwassergeschützt und löst nicht wie eine EPIRB vollautomatisch ein GMDSS-Signal aus. Somit für MOB (Mann über Bord) meiner Ansicht nach nicht geeignet.

    Deshalb habe ich mich für die handliche ACR AquaFix 406 MHz GPS I Personal EPIRB (Bild rechts) entschieden, die sich der Skipper umhängen oder in die Jacke steccken kann, falls er (allein und nachts?) über Bord geht.  Deren integriertes 66 Kanal-GPS, ein starker 406 MHz Sender und ein 121,5 MHz Homing-Signal Sender bieten dreifache Sicherheit. Zudem erleichtert der integrierte Stroboskop- Blitz das Auffinden bei Nacht. ... und Sie schwimmt ! Mittlerweile kann die ACR EPIRB auch Nachrichten via Satellit versenden

    Trotzdem ist das Iridium Extreme sehr interessant, insbesondere, wenn man eine Kurzwellen-Seefunkanlage mit Pactor, eine neue EPIRB, einen Tracker in einem preiswerten Kompromiss (!) zusammen erwerben will.

    Die Iridium AxcessPoint Mail u Web software wird übrigens auch von anderen Produkten unterstützt werden. So ist von iNavX (für iPhone/iPad schon angekündigt worden, das diese Geräte miteinander kommunizieren, also z.B. Gribfiles übers Satphone geladen, auf den Apple-Geräten dargestellt werden kann. Die WIFI Hardware kostet zusätzlich 200 $
    Youtube Video hier

    Montag, 19. September 2011

    Webcam Trans-Ocean Stützpunkt Kanada Ostküste Nova Scotia, Cape Breton Island

    Nun haben wir unsere zweite Heimat Kanada verlassen, sind inzwischen gut in Deutschland angekommen und arbeiten erst mal Einiges auf, bereiten uns auf den Winter vor, verbringen schöne Zeit mit unseren Kindern, von denen gerade 2 ausfliegen, umziehen nach Köln und Aachen zwecks Studium / Ausbildung. Trotzdem schauen wir jeden Tag die knapp 6000 km "rüber" auf unsere webcam am River Inhabitants, ob da jemand vor der Tür steht. Leider ist das Schild von TransOcean für den Stützpunkt Cape Breton an der Ostküste Nova Scotias nicht rechtzeitig zur Montage mit der Post angekommen.


    Das Bild wird stündlich aktualisiert, es sei denn, Gäste deaktiveren die Webcam. Die oben rechts eingeblendete Zeit nach dem Datum ist 5 Stunden früher als in Deutschland, man muss also 5 Stunden hinzu addieren, um die deutsche Zeit der Aufnahme zu erhalten.

    Donnerstag, 15. September 2011

    FLIR MS 324 Maritime Handheld Thermal Night Vision Camera

    Kurz vor unserer Abreise aus Kanada ist endlich das 14 Tage lang ersehnte FEDEX-Paket aus USA mit der Thermobild Night Vision Kamera von FLIR hier angekommen. Es gab Probleme beim Zoll, weil diese Hightech-Geräte auch militärisch und zur Aufklärung eingesetzt werden. Ferner brauchte ich die CE-Konformitätserklärung, die für dieses brandneue Modell noch erstellt werden musste (handschriftlich vom Managing Director Paul Wils unterschrieben...). Ich hatte die Vorgänger-Version HS 224 bestellt, aber weil nicht mehr lieferbar in USA die gerade herausgebrachte, handlichere und höher auflösende (320 × 240) MS-324 zum gleichen Preis bekommen.
    Dieses Ding ist wirklich unglaublich, habe heute nacht auf dem Meer einen kleinen treibenden Holzstumpf aus ca. 500 m Entfernung entdeckt und dank der 2x Zoomfunktion dieses Modells noch Details erkennen können. Das gegenüberliegende Ufer zeigt noch genaue Struktur einzelner Tannen aus fast 2 km Entfernung. Und im Haus habe ich natürlich auch gleich ausprobiert, wo Wärmebrücken sind. Man kann hinter den Zimmer-Wänden die tragenden Holzständer sehen. Würde hier gern mal Bilder anhngen, aber den Schuh für den PAL- bzw. NTSC Videoausgang gibt es noch nicht. Aber darauf kann ich zugunsten der Handlichkeit (Handgröße!) und erheblichen Bildverbesserung gern warten.
    Es bleibt zu hoffen, dass diese Technik, die Radar auf ideale Weise ergänzt, immer mehr Einzug erhält. Da Flir meines Wissens Raymarine gekauft hat, ist zu erwarten, dass Raymarin zukünftig im Bootsbereich für die Verbreitung sorgt.
    techn. Details:
    Detect Man-Sized Target (1.8 m × 0.5 m): ~2,940 ft (895 m)
    Detect Small Vessel (4.0 m × 1.5 m): ~4,200 ft (~1.23 km)
    Color VGA LCD Display, 5-7 Std. Dauerbetrieb mit eingebautem Li-Ionen Akku (über USB aufladbar)
    Kamera nach 5 Sek. Aufwärmphase einsetzbar
    nützliches LED Licht vorne, um sich im Dunkeln auf dem Boot zurecht zu finden.

    Dienstag, 13. September 2011

    Hobie Adventure Island

    Unsere Zeit in Canada neigt sich leider dem Ende zu. So ist noch einmal "Absegeln" angesagt. Es macht unglaublich Spaß, mit dem Hobie Adventure Island Trimaran durch die Wellen zu pflügen. Ihr seht hier unmittelbar am Haus auf den Nordatlantik. Die vielen Buchten, der River Inhabitants Fluß, der direkt am Ferienhaus mündet, sind ein ideales Segelrevier sowohl für Anfänger, als auch für fortgeschrittene Freaks. Wer möchte, kann mit uns gemeinsam rausfahren und sich mit Boot und Welle vertraut machen. Wir haben zwei dieser Kajaks mit dem patentierten Tretantrieb (Mirage) und können so gemeinsam Touren unternehmen. Spielerisch einfach lassen sich in Kürze die Grundlagen vom Segelsport erlernen.
    Der folgende Film wurde mit unserer wasserdichten GOPRO HERO Action Cam aufgenommen. Sie ermöglicht HD Qualität mit 170 Grad Blickwinkel. Die Qualität ist atemberaubend und hier online nur annähernd erkennbar.

    Freitag, 9. September 2011

    Noch zwei Hurricanes Katia und Maria RIchtung Nova Scotia

     

    Dieses Jahr ist schon verrückt. Ich warte seit über zehn Tagen auf eine Lieferung meiner Wärmebildkamera aus USA und nun ist schon wieder Verzögerung angesagt, weil Hurricanes Probleme auf dem Transportweg verursachen. Na, wir haben aber immerhin Glück, weil die Vorhersage eher den Süden Nova Scotias betrifft. 
    Update: Heute, Samstag 10. Sept. ist KATIA schon vorbeigezogen, wir haben jetzt schöne 35 km/h Wind zum Segeln.

    Highspeed Internet am neuen Trans-Ocean Stützpunkt Ost-Kanada, Nova Scotia

    2000er DSL per Funkantenne 16 NM übers Meer
    Ihr habt es sicher schon bemerkt: es war fast unmöglich, während der letzten 2 Wochen die Kommunikation via Internet aufrecht zu erhalten. Aber nun gibt es endlich DSL, sozusagen zum Geburtstag: wir sind nämlich gerade Trans-Ocean Stützpunkt in Kanada geworden. Mit Vancouver (2500 NM Luftlinie entfernt) auf der Westseite die beiden einzigen TransOcean Stützpunkte in Canada. Vielleicht ermutigt das den einen oder anderen Segler, mal von der gewöhnlichen Barfuß-Route abzuweichen und sich in unbekanntere Destinationen vorzuwagen. Die Maritimes, wie die Provinzen Prince Edwards Island, Neufundland (Newfoundland) und Neuschottland (Nova Scotia) hier heißen, sind es wirklich wert, ausführlich mit dem Segelschiff entdeckt zu werden. Wir werden unseren Beitrag dazu leisten. Erste Infos gibt es hier bei Trans-Ocean.eu

    Montag, 29. August 2011

    Hurricane IRENE auf Cape Breton Nova Scotia, Ost-Kanada gut überstanden



    Hurricane Irene hat uns doch noch ganz schön erwischt. Es ist nichts passiert, aber ich habe einen Hurricane noch nie so hautnah miterlebt und muss sagen, ich bin froh, dass wir nicht auf dem Schiff unterwegs waren. Die Qualität des Films ist wegen des langsamen Internets hier sehr reduziert, aber gibt vielleicht trotzdem einen kleinen Eindruck, wie es gepfiffen hat an unserem Haus am Meer. Ich bin froh, dass es sehr robust gebaut ist und zudem mit der Nase den Wind gut teilt, wie ein Schiffsrumpf mit der Spitze voraus... Das war unsere Idee beim Hausbau, und jetzt hat sie sich bewährt.   
    Wir sind dann noch mal in die nahegelegene Marina gefahren um zu sehen, wie die Schiffe dort im Hafen mit über 100 km/h Windgeschwindigkeit zurecht kommen. Die Marina St. Peters ist hervorragend geschützt, es gab überhaupt keine Wellen und es war fast ruhig im Hafen. Wenn wir also mal dort einen Liegeplatz avisieren, können wir zumindest sagen, dass er Hurricane-sicher ist. Ansonsten waren wieder überwältigt von der Gastfreundschaft und Herzlichkeit, mit der man empfangen wird, auch ohne Schiff aus der Ferne ankommend, einfach so, als kennt man sich seit Jahren. Und die Preise treiben einem Tränen in die Augen gegenüber den Kosten, die ich gerade in Kroatien habe. Jahresliegeplatz 36 CAD pro Fuss, also  ca. 600 Euro mit Flatrate Strom 30A, feines Clubhaus mit Duschen, Waschmaschinen, Supergrill, nur kein Winterlager, dafür aber unbegrenztes Abpumpen vom Blackwater. Vielleicht kann ich noch einen Film hochladen demnächst.

    Sonntag, 28. August 2011

    Was hat Canada mit diesem Blog zu tun?

    Wir sind bis Mitte Sept. in unsere 2. Heimat geflogen, weil wir einige Dinge regeln möchten, bevor nächstes Jahr der Katamaran hier nach Nova Scotia an die Ostküste Kanadas überführt werden soll. Ich versuche, ihn schon in Kanada registrieren zu lassen, um direkt mit kanadischer Flagge über den Atlantik zu segeln.
    Vorerst muss ich mich aber mal an das Klima gewöhnen. Tags gestern 29 Grand, nachts 19.  Der Kontrast von Kroatien hier her ist ungeheuer. Sonne war ich ja dort auch gewöhnt, aber hier ist sie unglaublich intensiv, bei einem sehr erfrischenden Wind. Es ist nicht "normal", hängt vielleicht mit dem Hurricane zusammen, der heute Nacht hier auf der Insel erwartet wird. Er wird nörtlich vorbeiziehen, wie man hier sehen kann: http://www.weatheroffice.gc.ca/hurricane/track_e.html, aber trotzdem bereitet sich jeder darauf vor. Wir fahren gleich mal in die Marina, um uns Details anzuschauen.
    Leider ist unser Internet hier z.Zt. extrem langsam, fast unbrauchbar. Ein Upload dauert endlos, so dass ich wohl nicht viel zum Schreiben komme, wenn sich das nicht ändert.
    So kann ich aber mal in Ruhe alles auf mich wirken lassen. Nach dem Rummel mit Tanzmusik in fast jeder Bucht in Kroatien im August, ist die Einsamkeit im ersten Moment fast nicht auszuhalten. Zum Glück haben wir uns zu Zweit, diesmal ohne Kinder, genießen die Zweisamkeit und müssen erst mal entschleunigen. So viel ist passiert in den letzten Wochen, hat uns dem Ziel, gemeinsam auszusteiegen näher gebracht und zugleich deutlich gemacht, was es bedeutet, ein neues Leben zu beginnen. Wir haben gestern gute Bekannte von Ludger hier getroffen, die alles in D. verkauft haben, und hier einen neuen Start begonnen haben. Es war wieder einer dieser "Zufälle", das Ludger von der Lagoon 380 Greenduck von uns hörte, dass wir nach Kanada segeln wollen und daraufhin erzählte, er habe einen alten Schulfreund, der gerade auswandert. Nun ist Kanada groß, über 8000 km von der West- zur Ostküste, aber man kann ja mal nachfragen, wohin es ihn verschlagen hat. Und es ist nicht zu glauben, Roland und Martina haben ungefähr 3 km von unserem Haus entfernt ihr neues Domizil gebaut, wir sind für kanad. Verhältnisse fast Nachbarn. Roland konnte interessante Tipps zur Immigration geben.
    So, nun müssen wir noch mal das Motorboot sichern, und dann drückt uns mal die Daumen, dass wir "ungeschoren" von IRENE davon kommen. 180 km/Std. im Auge des Hurricanes sind nicht lustig. Mit dem Schiff würden wir ablaufen, weg, aber mit dem Haus ist man doch immobil. Unser fünfeckiges Bluenose-House in Schiffsform gebaut mit Bug gegen die vorherrschenden Winde wird auch diesem Sturm (Wetterweltvorhersage 50-60 Knoten) entgegen trotzen. Es ist letztes Jahr schon ein Hurricane mit der gleichen Zugrichtung nördlich vorbeigeschrammelt und es ist wenig passiert, ausser zahllose Bäume umgekippt und Stege abgerissen. Nun, unserer ist bereits so zerstört, dass das jetzt auch nichts ausmacht, wir müssen ihn eh reparieren (lassen). Aber es ist schon ein neues Phänomen, dass es selbst im Spätsommer hier Hurricanes gibt, die eigentlich in der Karibik ihren Ursprung haben und dann mit ihrer Laufbahn nach Nord-Ost ihre Kraft verlieren. Das hat sich verändert. Als wir vor 10 Jahren bauten, gab es in der 60 Jahre zurück reichenden Wetterstatistik für kanadas Ostküste nicht einen erwähnten Hurricane. Aber warum sollen nur wir uns verändern, und nicht auch das Wetter.



    Montag, 22. August 2011

    Skipper-Woche mit 3-Generationen-Crew beendet


    Es war eine wunderbare Erfahrung, mit Crew im Alter von 9 bis 77 so viel Spaß zusammen an Bord zu haben, trotz Sprachproblemen (Großeltern nur Italienisch) und im heissesten Monat August. Es war so schön zu erleben, wie wissbegierig Kinder sein können, wie schnell sie "praktisch" lernen, und wie viel Lebensfreude man im Alter auf die 80 zugehend noch haben kann. Ich durfte viel erfahren über italienische Großfamilien, Kindererziehung, Zusammenhalt, und nicht zuletzt das Angeln im Mittelmeer. Eine hochelastische Angelroute und der richtige Köder, meist in Scheiben geschnittene Garnele an sehr kleinem Haken mit Schwimmer, war in der Regel für alle Fische gut, für kleine Barsche ebenso wie Aguja, der übrigens besonders lecker und gar nicht so selten war. Die in der Adria bzw. Kroatien vorgeschriebene Angel-Lizenz für ca. 35 Euro hatte sich schnell bezahlt gemacht. Und so wollte überhaupt niemand mehr von Bord in übervolle oder gar gesperrte Marinas. Novigrad z.B. war für Transitgäste den ganzen August 2011gesperrt. Steht in keinem Hafenhandbuch...
    Meine größte Freude wäre, wenn wir uns noch mal wiedersehen an Bord, dass mein Co-Kapitän seinen Segel-A-Schein in der Zwischenzeit gemacht hat und seine Schwester ihrem Spitznamen "pesciolina" alle Ehre macht und ihre Tauchbegabung in einem Tauchverein mit Jüngsten-Gruppe ausbaut.

    Dienstag, 9. August 2011

    Was gibt es zu lesen an Bord ? Der KINDL, ein perfekter ebook-reader fürs Schiff

    Frauen sind einfach praktisch veranlagt. Da verfolge ich monatelang den iPad-Markt, und gestern kommt meine Bordfrau  daher und sagt: ich kauf mir einen KINDL. Sie will nämlich einfach "nur lesen", und nicht Tonnen von Büchern mit auf den Kat nehmen. "3500 Bücher passen da drauf, und überall auf der Welt kann ich kostenlos neue dazu laden, ohne Mobilfunk-Sticks oder monatliche Kosten". Ich runzle die Stirn, wie soll das denn gehen, was kostet das Gerät, wenn da jahrelange GSM-Nutzung mit drin ist. -  189 Euro!.  Das kann nicht sein. Ich forsche nach. Aber sie hat Recht.  Der Download in über 100 Ländern der Erde ist im Preis ENTHALTEN. Die Netzabdeckung ist identisch mit der GSM-Mobilfunkabdeckung siehe hier ..
    Und darüber hinaus kann das Gerät auch WIFI, aber eigentlich mehr, um es mit Windows- und Mac Rechnern zu synchronisieren, falls man seine Bücher dort zurätzlich lesen oder ablegen will. Dabei übernimmt die software sogar die aktuell gelesene Seite. Es wundert mich nicht mehr, dass über 300 Bewerter bei Amazon dem Ding 5 Sterne gegeben haben und Amazon mehr Bücher für Kindl als in gedruckter Form verkauft.
    Die Qualität des Bildschirms ist sehr gut. Der Kindle verwendet die E-Ink Technologie, der Bildschirm sieht also aus wie echtes Papier. Mit einem üblichen LCD Bildschirm wäre die Akkulaufzeit !deutlich! geringer. Außerdem ermüden die Augen viel schneller auf einem LCD Bildschirm. Warum kein Touchscreen? Der Kindle ist ein E-Reader, dafür ist er ausgelegt. Für einen Touchscreen hätte eine zusätzliche Schicht auf den Bildschirm gelegt werden müssen, dann wäre die Spiegelung im Sonnenlicht viel höher. Wofür braucht man das auch, es ist kein Tablet Computer! Die Buchstaben sind gestochen scharf. Nachteil: Da der Kindle kein Hintergrundlicht verwendet, muss man immer eine Lichtquelle haben, um zu lesen. Die E-Ink Technologie verwendet nur Energie beim Bildwechsel. Daher zeigt der Kindle im Standby auch immer ein Bild an. So erklärt sich auch, warum der Akku 2 Monate hält. Die Qualität angezeigter Bilder ist eher schlecht! Auch das Surfen im Intenet (verfolgen von Links in PDF-Dokumenten z.B.) ist noch im Experimentierstadium. Aber es geht.
    Das Entscheidende ist, dass es eine riesige interessante Auswahl an Büchern gibt, die zudem oft preiswerter sind, als in Printform. Und wer das alles nicht glaubt, kann sich die Kostenlose Software zum Lesen am Mac oder PC herunterladen (s.u.) und unzählige ebooks hier kostenlos herunterladen


    Schlank und leicht - nur 247 Gramm
    Nur 8,5 mm dünn 

















    Die kostenlose Software zum Lesen von Kindl-Büchern auf dem Mac (ja, ihr wisst ja, ich bin Fan dieser Marke) gibt es mit Klick unten auf das Bild. Ich habe ja eh ein MacBook Pro an Bord für die Navigation. Und ich fürchte, dass der KINDL dauernd "besetzt" ist. Deshalb bin ich ganz froh, dass ich "zur Not" doch noch auf dem Laptop lesen kann, auch wenn da ein Lüfter läuft, Wärme produziert wird (der Kindl bleibt kalt), der Akku nach ein paar Stunden leer ist usw. Mmmm. Trotzdem, die Mac Software Whyspersync gibt es kostenlos hier: (für Windows natürlich auch hier ;-)
    Wo man das Ding kaufen kann und weitere Infos bekommt?   Guckst Du hier.....
    Wenn ihr zur Bestellung diesen Link benutzt, hab ich auch was von diesem Post und kann mir von Amazon ein Büchlein schenken lassen ;-)

     

    Technische Daten

    Kindle
    Lieferumfang
    • Kindle Wireless Reader
    • USB 2.0 Kabel
    • Kurzanleitung
    Display15 cm/6 Zoll E Ink-Display, optimiert mit geschützter Waveform- und Font-Technologie, Auflösung von 600 x 800 Pixel bei 167 dpi, 16 Graustufen
    Größe190 mm x 123 mm x 8,5 mm
    Gewicht247 Gramm
    SystemanforderungenKeine (kein Computer benötigt)
    Speicherung4 GB intern (ca. 3 GB stehen für Nutzerinhalte zur Verfügung)
    Akku-LaufzeitDie Akku-Laufzeit variiert je nach Nutzung. Eine Ladung hält bis zu zwei Monate bei ausgeschalteter Wi-Fi-Funktion, wenn Sie täglich bis zu einer halben Stunde lesen. Lesen Sie pro Tag eine Stunde, beträgt sie bis zu einem Monat. Mit eingeschalteter Wireless-Funktion hält er bis zu 10 Tagen.
    LadezeitLässt sich mithilfe des optional erhältlichen Netzadapters in ca. 4,5 Stunden komplett aufladen. Der Kindle kann ebenfalls über das mitgelieferte USB 2.0 Kabel über einen Computer aufgeladen werden.
    3G-VerbindungHSDPA-Modem (3G) mit Fallback zu EDGE/GPRS; nutzt Amazons Whispernet um eine Netzabdeckung über Vodafones 3G Hochgeschwindigkeitnetzwerk und den Partnernetzwerken außerhalb Deutschlands aufzubauen. Schauen Sie unter Allgemeine Geschätsbedingungen zu Drahtlosverbindungen.
    Wi-FiUnterstützt öffentliche und private Wi-Fi-Netzwerke und Hotspots, die einen folgender Standards nutzen: 802.11b, 802.11g oder 802.11n (im b- oder g- Kompatibilitätsmodus). Der Kindle unterstützt die Sicherheitstechnologien WEP, WPA und WPA2 mit Kennwortauthentifizierung; er verbindet sich nicht mit WPA- und WPA2-gesicherten Netzwerken mit 802.1X Authentifizierungsmethoden; unterstützt keine Ad-hoc (oder Peer-to-Peer) Wi-Fi-Netzwerke.
    USB-AnschlussUSB 2.0 (Micro-B USB) zum Anschluss an den Netzadapter oder zum optionalen Anschluss an einen PC oder Macintosh-Computer.
    Audio3,5 mm Stereo-Kopfhöreranschluss, Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite.
    Unterstützte FormateKindle (AZW), TXT, PDF, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), MP3, ungeschützte MOBI, PRC nativ; HTML, DOC, JPEG, GIF, PNG, BMP nach Konvertierung.
    DokumentationKurzanleitung [PDF]; Kindle Benutzerhandbuch [HTML].
    Garantie1 Jahr Herstellergarantie (3 Jahre Extragarantie für Kunden aus Deutschland optional erhältlich). Die Benutzung des Kindle unterliegt der Lizenzvereinbarung und Nutzungsbedingungen.



    Samstag, 6. August 2011

    Fische des Mittelmeers und Atlantiks - Online-Lexikon mit Rezepten

    Auf das Bild klicken => Lexikon
    Ich suche seit Langem ein online-Lexikon der bekanntesten Fischarten im Mittelmeer und Atlantik, sowohl für die Bestimmung beim Tauchen und Schnorcheln, als auch zum Angeln, sowie als Einkaufshilfe auf Fischmärkten mit Rezepten zum Kochen, Dünsten (Thermomix) oder Grillen (Cobb-Grill).
    Da ich bislang nichts gefunden habe, musste ich mir selber ein Fischlexikon zusammen stellen. Das Medium Website ermöglicht ein Zusammentragen immer neuer Fische und Rezepte über einen langen Zeitraum, gern auch von Euch ergänzt.
    Schaut mal und wenn Ihr Lust habt, schickt mir eigene Fotos, Rezepte etc. So kann das ganze wachsen und wir haben alle was davon.
    Hier geht’s zum Lexikon: http://www.katamaran-charter.info/fisch/

    Weltkarte aktueller Piraterie

    Das Thema wird immer brisanter, aber meine Absicht hier ist auch zu zeigen, wo segeln bisher sicher ist. Dazu eine informative übersichtliche Karte aller aktuellen Übergriffe der International Maritime Organization (IMO)
    http://www.icc-ccs.org/piracy-reporting-centre/imb-live-piracy-map

    Ein paar Zahlen des IMB:
    01.01.2010 – 29.12.2010: 218 Piratenüberfälle durch Somalis 47 erfolgreiche Kaperungen (von 51 weltweit), 1001 Geiseln

    01.01.2011 – 13.06.2011: 151 Piratenüberfälle durch Somalis, 21 erfolgreiche Kaperungen (von 26 weltweit), 362 Geiseln,
    7 getötete Seefahrer, 39 verletzte Seefahrer
    Ende Juni 2011 befanden sich laut IMB 23 Schiffe und 439 Geiseln in Somalia.


    Siehe auch
    http://www.shipping.nato.int/CounterPir

    Die Europäische Seite:
    http://www.mschoa.org/pages/splash.htm


    Für Fahrtensegler interessant die Rubrik Piracy vom weltbekannten Weltumsegler und ARC-Gründer Jimmy Cornell, angeblich die meistbesuchteste Seite zum Thema:
    http://www.noonsite.com/text/General/Piracy

    Das Problem ist wohl die lasche Verurteilung. Der folgende Artikel im Spiegel vom 4.4.2011 von Beate Lakotta zum Hamburger Prozess gegen Somalische Piraten: „Ich wollte nur überleben“  zeigt, wie noch Mitleid und Verständnis von der Verfasserin des Artikels, aber auch von den Richtern versucht wird. Das muss ein Schlag ins Gesicht sein für jene, die persönlich die Angst vor Piraten erlebt haben oder sogar Angehörige verloren haben.

    daraus: "Früher hängte man Piraten an der Rah auf oder versenkte sie im Meer. In Somalia würde man ihnen Hände und Füße abhacken, mindestens. Die deutsche Bundesregierung lässt zehn Piraten 6000 Kilometer weit transportieren, um ihnen ein faires Verfahren zu gewähren. Der freiheitliche Rechtsstaat vergewissert sich der Überlegenheit seiner Werte, auch darum geht es im Hamburger Landgericht... weiterlesen

    Sonntag, 31. Juli 2011

    Video Lagoon 380 sailing



    Matthias hat diese Szenen mit seiner neuen Canon 5d und einem 15mm Weitwinkel (Fisheye) gedreht.

    wieder zu Hause und weitere Bilder vom Familien-Törn Kroatien 2011

    Wir sind alle wieder gut dahein angekommen. Zum Glück waren wir nicht in den 60 km Stau, die es vor Kroatien Richtung Süden gab, weil die Bayern am Samstag Ferien bekommen hatten. Kroatien ist wirklich ein Traum wie man auf den Bildern unten sieht, die alle mein Sohn wie ich finde ausgezeichnet eingefangen hat (auf den Startknopf klicken). Wir waren sogar in der Hochsaison begeistert, noch Buchten zu finden, in denen wir mit vielleicht mit 2-3 weiteren Schiffen viel Platz für uns hatten. Die Bojenfelder waren gegen Abend meist voll. Wir haben es so genossen, eine Woche nicht in Marinas, sondern irgendwo mehr oder weniger windgeschützt in glasklarem, 26 Grad warmem Wasser zu baden, schnorcheln und chillen. Für kroatische Sommerverhältnisse war es relativ schlechtes Wetter, aber für uns Mitteleuropäer angenehme max. 26 Grad Lufttemperatur. Es war oft wärmer im Wasser, als an der Luft. Und das Tiefdruckgebiet hat uns schöne Wolkenbilder und guten Wind gebracht - und wieder einmal Bora. Mit Reff gute 11-12 Knoten Reisegeschwindigkeit.



    Copyright Matthias Mueller, www.creative-shooting.de