Ein ausführlicher Wettercheck heute morgen hat ergeben, dass wir keine Chance sehen, diese Woche noch auf die Kanaren aufzubrechen. Es gibt entweder 2-2,5m hohe alte Kreuzsee, oder zu viel Wind am Rande des aktuellen Tiefs, oder fast kein Wind, dafür aber Welle nach dem Tief bis zum nächsten Tief, dessen Zugrichtung wir jedoch noch nicht einschätzen können. Immer mehr ARC-Teilnehmer hängen hier fest und warten, mit dem Unterschied, dass sie nun bald zu all den Vorbereitungsveranstaltungen im Nov. auf Gran Canaria sein wollen. Ich bin froh, dass wir diesen Druck nicht haben. Es schade ist um den Flug nach Lanzarote, den Monika verfallen lassen muss Ende des Monats - aber ich werde nicht wieder unruhig und ungeduldig. Enrico ist heute nach Sevilla mit dem Bus 4 Stunden unterwegs für 2-3 Tage Abwechslung. Ich möchte gern am Schiff bleiben. Leider ist auch Herbert mit der Nothern Magic heute morgen noch ganz kurzfristig Rtg. Marokko gefahren, um dort seine ganzen Gasflaschen aufzufüllen, und wird nicht hier her zurück kommen. Ich härte ja langsam ab mit Kennenlernen- und wieder Verabschieden. Aber mit ihm hätte ich sehr gern noch einen Abend über Kanada geplaudert. Auch Coni und Stefan von der www.sy-joujou.com reisen Donnerstag ab, "zu Hause nach dem Rechten sehen". Nicht mal unter diesem Vorwand könnte ich einen "Heimaturlaub" rechtfertigen, denn nach dem Haus sehen tut Monika bereits. Nein, ich werde die nächsten Tage Einiges aufarbeiten, was liegen geblieben ist, z.B. die Fotos sichten, löschen, sortieren und vielleicht eine Auswahl online bereit stellen - wenn ich Internet finde für einen größeren Upload. Es ist mir zu viel Nervenaufreiben, um ein paar Tage zu Hause zu sein, vlt. Kinder und Freunde besuchen zu wollen und in einen Stress zu geraten, den ich wenn möglich in meinem jetzigen Leben vermeiden will. Das Wetter schlägt weiter um, wird kälter, regnerischer und ich werde mal ausprobieren, wie ich es mir im Schiff gemütlich machen kann. Für meine Seele wieder eine Herausforderung, aber ich soll und will ja lernen, alleine zurecht zu kommen und mein Glück zu finden. Ich muss mir nur klar machen, dass ich es will (nicht die Umstände) und dass es einfach wieder Zufall ist, dass plötzlich alle weg sind.
Dienstag, 23. Oktober 2012
Montag, 22. Oktober 2012
Ausflug Tarifa - Ersatzteile sind da
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| Blick von oben auf die marokkanische Seite der Straße von Gibraltar. Da fahren wir hoffentlich endlich bald hindurch!! |
Gestern stand zur Abwechslung und Ablenkung vom Warten auf die Ersatzteile ein Besuch des Städchens Tarifa auf dem Plan. Wir sind auf Empfehlung von Coni und Stefan mit dem Bus dorthin gefahren und haben uns wirklich sehr wohl dort gefühlt. Tarifa hat etwas von dem Charme der "weißen Städte", die es in den Bergen im Hinterland gibt, ist aber gleichzeitig ein Aussteiger-Mekka für Surfer und Kiter. Wir konnten vom Hafen aus die Straße von Gibraltar sehen, also das Mittelmeer, und auf der anderen Seite einen riesigen Sandstrand am Atlantik. Die Innenstadt hat an einigen Ecken arabischen Charme, Marokko ist nur einen Katzensprung entfernt. Um das alles in ein paar Stunden zu sehen, haben wir uns mal einen Motorroller gemietet. Das war billiger, als zwei Fahrräder und wir hatten Spaß zu zweit auf dem Ding. Es war ein seltsames Gefühl, der Segelreise "vorzugreifen", und schon mal auf die "andere Seite" den Atlantik zu schauen, oder auch mal Barfuss zu begreifen.
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| Der Atlantik bei Tarifa. Übrigens sind die Farben nicht manipuliert !! |
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| Eric (links) aus Südafrika beim Aufschneiden der Wantenspanner |
Falls ihr Hilfe braucht für Bootsreparturen, Rigging, Gelcoat, Motor etc, Eric Oosthuizen ist in La Linea, Alcaidesa Marina an Steg 7 auf dem Boot "Control C" zu finden und genießt hier einen guten Ruf mit seiner Firma GatewayNautica.Nun, wir könnten vom Schiffszustand her nun los, aber wie immer, es gibt noch eine schlechte Nachricht: Es folgt ein weiteres Tief mit Zugrichtung direkt auf uns zu östlich dem jetzigen Tiefdruckgebiet. Das heisst, wir werden laut Vorhersage die nächsten Tage noch mit Schlechtwetter rechnen müssen und es macht keinen Sinn, nun vor lauter Freude, dass endlich Abreise technisch möglich ist, das Wetter zu ignorieren. Dazu riet uns auch der mehrfache Weltumsegler auf dem kanadischen Nachbarschiff, der ebenfalls auf die Kanaren möchte und von dort weiter nach Brasilien.
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| mit Herbert Stuermer auf seiner Nothern Magic |
Samstag, 20. Oktober 2012
Warten auf Ersatzteile
Der Mastrutscher fuer das Großsegel ist noch nicht eingetroffen. Aber der neue Wantenspanner. Beim Versuch, das Rigg anzuspannen lies sich der originale Spanner nicht mehr drehen. Trotz WD40 und Gasflamme. Das Gewinde war zerstört - auf der Steuerbordseite. Ich will das Rigg aber einstellen können, deshalb musste auch dieses Teil sein, zumal wir ohnehin noch warten müssen. Warten, immer wieder Geduld haben - ich kann mich immer noch nicht recht damit abfinden. Vielleicht klappt es ab den Kanaren und mit vollständiger Crew. Ansonsten schlage ich wie immer nach zu langem Landaufennthalt schon wieder Wurzeln. Es wird dann immer schwerer wieder loszukommen. Viele Segler überwintern hier, fahren nach Hause oder warten auf gutes Wetter Richtung Kanaren. So wie Enrico und ich. Es ist so gut, dass Enrico solche Geduld hat, obwohl er bisher kaum zum Segeln gekommen ist. Er bringt so viel Energie auf, egal ob zum Reparieren, einkaufen, putzen, usw.
Ich freu mich so darauf, mit ihm endlich in selbstgewählte Gefilde aufzubrechen, statt weiter gezwungen in Gibraltar. Mir tut es aber auch gut, mal nichts neues mehr zu erleben, keine weiteren Reize mehr. Ich dachte, das sei allein ein Phänomen von Monika und mit, das es irgendwann zu viel wird an Eindrücken, Farben, Geräuschen. Aber z.B. Stefan und Coni von der www.sy-joujou.com haben das auch beschrieben und machen u.A. deshalb eine Pause. Naja , ich habe versprochen, jetzt auch mal tapfer zu kämpfen für mein/unser Glúck und tue das nun, auch wenn es inmer so anders kommt als geplant und die Emotionen Capriolen schlagen. Aber jeder unter den Seglern hat sein ganz persönliches Päckchen zu tragen und Erlebtes zu verarbeiten. Es ist schön, wenn manche offen darüber sprechen, statt den Helden zu spielen
Ich freu mich so darauf, mit ihm endlich in selbstgewählte Gefilde aufzubrechen, statt weiter gezwungen in Gibraltar. Mir tut es aber auch gut, mal nichts neues mehr zu erleben, keine weiteren Reize mehr. Ich dachte, das sei allein ein Phänomen von Monika und mit, das es irgendwann zu viel wird an Eindrücken, Farben, Geräuschen. Aber z.B. Stefan und Coni von der www.sy-joujou.com haben das auch beschrieben und machen u.A. deshalb eine Pause. Naja , ich habe versprochen, jetzt auch mal tapfer zu kämpfen für mein/unser Glúck und tue das nun, auch wenn es inmer so anders kommt als geplant und die Emotionen Capriolen schlagen. Aber jeder unter den Seglern hat sein ganz persönliches Päckchen zu tragen und Erlebtes zu verarbeiten. Es ist schön, wenn manche offen darüber sprechen, statt den Helden zu spielen
Donnerstag, 18. Oktober 2012
La Linea, Marina Alcaidesa
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| Auf dem Weg in den spanischen Teil von Gibraltar, der Felsen mit Wolken-"Hut" |
Gestern abend kam ein sehr nettes Paar zu uns ans Schiff und bestellt Grüße von Hendrik & Barbara aus unserer kleinen Lagoon "Seglergemeinde", von der Lagoon 380 "Sibina". Wir haben dann Abends nach unseren Reparaturen einen sehr schönen Abend auf ihrer HR verbracht. Werde noch berichten, gerade kommt die Servicefirma mit dem einen großen Wantenspanner, den sie dank Hitze lösen konnten. Sind also "nur" 3 von den kleinen am Mast/Babystag zu erneuern.
Montag, 15. Oktober 2012
Zum Affen
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| Da wollen wir hindurch, die strait of Gibraltar |
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| der Felsen von oben. ron rechts im Hintergrund sind wir gekommen. Links die Landebahn = Grenze GB-Spanien |
Man kann sich ja fest vornehmen, sich nicht mehr zu ärgern, und es
gelingt mir schon ganz gut, auch wenn ich einen ganzen Tag bis 16 Uhr
nach einem blöden Ersatzteil suche in Gibraltar, bis Barcelona und
schließlich Deutschland. Aber dank der Mithilfe von guten Seelen hier
im Blog gibt es hoffentlich in ein paar Tagen Ersatz. Enrico hat dann
am Spätnachmittag gemeint, es sei genug Telefonieren, Mailen usw und
hat mich dann zu den Affen auf den Gibraltar-Felsen motiviert. Und
abends in einen irischen Pub eingeladen. Das tat wirklich gut und
beides hat sich gelohnt. Es bleibt halt nicht aus, dass man manche
Dinge auch nicht selber reparieren kann, sondern auf Ersatzteile
warten muss. Ich hatte allerdings gedacht, es gäbe mehr Hinterhof-
Werkstätten, die z.B. Aluarbeiten oder einen Kohlefaser-Stift drehen
können - so wie Ludger auf der Greernduck ;-). Übrigens Deine
"selbstgedrehten" Fockholepunk-Rollen Ludger halten hervorragend,
beide Modelle, auch die aus Kunststoff. So nun geh ich früh schlafen
nach schön starkem Irischen Dunkelbier. Erinnerungen an Studenten-
Englisch-Lernzeit in Irland vor 28 Jahren mit Monika in Dublin bei
Studienkollegen. Auch so urige Pubs. Diese Irish Corner gefällt mir in
Gibraltar am besten - und die Affen, die so herrlich menschlich sind,
mehr als die menschlichen Affen auf zwei Beinen, die Touristen, die
füttern obwohl es bei 500 Pfund Strafe verboten ist und sich dann
wundern, wenn die Gibraltar-Affen agressiv werden, denn jeder will den
Keks. Übrigens lausen sich die Affen nicht so liebevoll gegenseitig,
wie es auf dem Bild aussieht, sondern hauen sich ziemlich auf den Pelz
dabei. Vielleicht sollen die Flöhe aufspringen vor Schreck. Die
Geschichte sagt, Gibraltar bleibe so lange unabhängig britisch, wie es
Affen auf den Felsen gibt. Also das wird noch eine Weile dauern.
Seltsame Gesetze, warum man ein paar hundert Meter weiter dann wieder
spanisch steuern zahlt. Das kommt einem spanisch vor... Gestern kam
übrigens ein richtiger Engländer so wie ein Royal ans Schiff, das
mittlerweile einen Meter wegen Tidenhub unter der Kaimauer hing und
rief den Captain. Mit ernster Miene sagte er mir ich möge bitte
umgehend die spanische Gastlandflagge gegen die britische austauschen.
Ok, ok, ich dachte, nur Länder wie Albanien, Montenegro usw legen da
großen Wert drauf. Problem ist, dass ich für die paar Tage keine
britische gekauft habe. Tja, die Etikette... Hier unterwegs lerne ich,
was Nationalstolz wirklich ist. Und ich erkenne gleichzeitig, wie
wenig wir zwar davon in Deutschland haben, aber wie schön aufgeräumt
und klar das Land zumindest nach außen wirkt. Ich bin ein klein wenig
homesick, wenn man monatelang nur südländisches Chaos oder jetzt das
steife "very british" gesehen hat. Ja, denkt euch euren Teil. Meine
Kids haben immer gesagt, Deutschland sei mit das beste Land. Ok, ich
sage zusammen mit Kanada. Ich merke immer wieder, dass mir im Grunde
diese Mentalität am nächsten ist - uch ein Effekt der Reise. Erst wenn
man seine eigenen Wurzeln kennt und schätzt, kann man sich locker auf
Fremdes einlassen.
Sonntag, 14. Oktober 2012
In Gibraltar angekommen
Wir sind gerade in der Queensway Quay Marina angekommen, haben also
im englischen Teil von Gibraltar festgemacht. Da ein Mastrutscher vom
Großsegel kaputt ist, bekommen wir hier am ehesten Ersatzteile. Ist
hoffentlich nicht so langwierig. Die Fahrt hierhin war herrlich, wunderbares Segeln (bis mir auffiel, dass der Segel-Kopf oben nicht mehr in der Nut geführt wurde. Also Segel bergen, bevor es auf über 20 Kn auffrischte). Schon bei der Abfahrt begleiteten uns viele Delfine neugierig in den Sonnenaufgang.
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| Wir lassen das Festland hinter uns... |
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| und Delfine begleiten uns, bis der Felsen von Gibraltar in greifbare Nähe rückt |
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| Unheimlich ist das schon , so nah an den großen Schiffen vorbei zu fahren, die mal mit Wind mal mit Strömung schwojen |
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| Wir fahren um den Felsen rechts in die Bucht von Gibraltar |
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| wo passen wir da durch die vielen Schiffe durch? |
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| Und hier in der Queensway Qay Marina werden wir nun liegen, bis wir das Ersatzteil und guten Ostwind haben |
Samstag, 13. Oktober 2012
Estepona
| LIZA in der Mitte im Hafen Estepona |
In einem Zustand tiefer Zufriedenheit lasse ich nun endlich den Mittelmeer-Blues hinter mir. Die Nichtsegler können es vielleicht nur schwer nachempfinden, ist doch das Mittelmeer mit seinen unterschiedlichen Gesichtern und dann noch mit dem Segelschiff bereist ein Traum für Euch. Ist es auch, aber mit Tücken. Dazu aber jetzt kein Wort mehr...Ich schreibe lieber noch von den letzen Meilen vor Gibraltar, und von der Fahrt heute
Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang ist am Horizont aus dem dunkelblauen Meer schon der Felsen von Gibraltar erkennbar und auch die Berge von Marokko. Wegen der Strömung kommen wir langsam voran, machen noch einen Zwischenstopp vor Gibraltar.
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| Spanien ist stolz auf seine spanische Historie und Identität. Im Hintergrund die Bausünden, die die ganze Costa del Sol säumen |
Gestern waren die Spanier ausser Rand und Band. Sie feiern ihre stolze spanische Identität, die Kolumbus ihnen als Seefahrernation gegeben hat. In der Marina gab es neben zahlreichen Ehrungen der Guardia Civil reichlich Freibier und eine riesige Paellia - und natürlich rausgeputze Spanier(innen). Nicht immer vorteilhaft knapp in Form gebracht.Aber man ist stolz, es wird Flamenco getanzt und die Kränkungen vergessen, unter denen die Intellektuellen hier offen ausgesprochen leiden: dass Deutschland ihnen Faulheit vorgeworfen hat und prophezeite, sie würden bald den Spuren Griechenlands folgen. Ich bin öfter darauf angesprochen worden, aber ich habe den Zusammenhang dieser Vorwürfe nicht mitbekommen, jedoch die Mentalität, die im Süden überall gleich ist. Nur ist es hier jetzt eigentlich nicht mehr so heiß, daß stundenlange Mittagspausen eine klimatische Rechtfertigung wären. Egal, immerhin ist das Vorsegel gut genäht worden und auch am versprochenen Tag geliefert worden, wenn auch abends statt mittags - und von einem englischen Segelmacher. Überhaupt hat man fast den Eindruck, hier lebt zumindest die ganze ältere Generation Engländer. Es gibt ganze Ortsteile, in denen sie sich organisiert haben. Ist vielleicht auch nötig, denn Englisch sprechen die Einheimischen trotzdem selten bzw. können es einfach auch nicht. Mit dem Londoner Akzent habe ich auch meine Schwierigkeiten. Da kam ich in der Irischen Enklarve besser zurecht. Anyway, nun sind wir gespannt auf das Britische Gibraltar und hoffen, dass für nächsten Dienstag vorhergesagt der Ostwind uns gnädig ist und gen Weste n durch die Strait of Gibraltar treibt. Die Wellen sind heute bei Gegenwind schon ziemlich kabbelig, wenn da noch Strömung dagegen steht, stünden wir auf der Stelle. Ich freu mich so auf den Atlantik, wo konstant RÜckenwind von Nord nach Süd eigentlich schönes Segeln mit sich bringen müsste. Nein, ich habe keine Erwartungen mehr, nehme was kommt. Damit gehts mir deutlich besser, weil sich nicht alles in der Zukunft, WENN DANN abspielt, sondern im Augenblick, real, jetzt. Und warum was sich wie ereignet frage ich auch nicht mehr, et kütt wie et kütt und ich gebe mich dem hin. Nach dem Warum frage ich später vielleicht. Es nimmt mir jetzt einfach zu viel Energie, auch die schönen kleinen Dinge im Jetzt zu erleben. Die Sonne prickelt immer noch wunderbar auf der Haut, oder gerade jetzt, wo die Lufttemperatur nachts und morgens deutlich zurück gegangen ist und man sich über die Wärme freut. segelt, mit Enrico alle Manöver bis zum Reffen exerziert und gerade eine köstliche Paellia von ihm genossen.
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| Enricos Paella war noch besser, aber die hier ist auch nicht schlecht gewesen |
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| Eimerweise Reis und Wasser, Paella für mind. 100 Gäste |
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| Hier rechts im Hafen (die Masten sieht man noch) liegen wir . Im Hintergrund der Felsen von Gibraltar zu sehen, links das andere Ufer der Strait of Gibraltar. |
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