Sonntag, 17. Februar 2013

Überfahrt St. Kitties - St. Martin

Wir sind 10 SM suedlich von der Insel mit dem schönen Namen meines Vaters und wir sind schon im Netz der EU eingeloggt. Da der Tracker wohl erst nach einem Update mit Landinternert wieder funktioniert sende ich mal auf diesem Weg die Info, dass wir heute Abend den Anker in der Marigot Bay im Norden von St. Martin fallen lassen werden. Nach zwei Tagen ganz allein in der Ballast Bay/ St Kitts wird es die nächsten Tage wieder quirliger werden. St. Martin ist DIE Service Hochburg in der Karibik.
Noch eine Info zum Tracker Spot Connect: es ist unglaublich, das dieser nach einem automatischen Software Update erst mal alle vordefinierten Nachrichten sowie die Kontakte verloren hat. Die müssen mit einem Internet Daten Sync extra nachgeladen werden. Ärgerlich, wenn man das auf See zufällig bemerkt. Was geht eigentlich in den Köpfen solcher Entwickler vor? Ich bin froh, dass ich noch das Satphone hatte!
So nun ab die Post..

Von meinem iPhone gesendet

Freitag, 15. Februar 2013

Via Inmarsat:

Sind an der sw spitze von st. Kitts in der ballast bay

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Sent via Inmarsat. The mobile satellite company

Mittwoch, 13. Februar 2013

Antigua - Traumstrände und Immobilien

Wir sind mit Peter ja nur in der Marina gewesen, nicht aber in der Umgebung.... Eine Bucht weiter südlich haben wir sie gefunden, die Traumvillen direkt am legendären weissen Sandstrand mit Bootsliegeplatz vor der Tür. Und natürlich steht eine zum Verkauf.. Für 3,5 Mio USD - beim starken Euro nur 2.600.000 €  - und Liegeplatz schon im Preis enthalten ;-)
Hier mehr zur Immobilie...
oder vielleicht doch "nur" dieses Grundstück für 591.000 Euro an diesem Hausstrand?


 ..... in guter Nachbarschaft...     Da hat sich ein Architekt ausgetobt (unten vergrößern durch anklicken):

Wir sind dann fröhlich nach dem Sonnenuntergang wieder auf unserer Liza angekommen und genießen die Freiheit, den Wind und die Aussicht , und haben ein wenig Sehnsucht, unser Oceanfront Property bald wiederzusehen. Ok, es liegt gerade mächtig Schnee dort, aber so weit von diesen Traumvillen am Meer ist es auch nicht. Die vielen Leute, die hier wie wir am Strand langlaufen und ins Wohnzimmer fotografieren, würden mich persönlich ziemlich bald sehr stören.. Wirklich! Und der Preis pro Woche stört auch ein wenig:
  16.May - 31.Oct.   22.Dec. - 5.Jan. (Christmas/New Year)  1.Nov. - 15.May
  US$ 12,000/week   US$ 21,000/week   US$ 15,000/week

... also genießen wir den Strand vor der Villa, der nicht privat ist, und
da liegt unser Traum in der Bucht von Jolly Harbor, jederzeit in 10 Min abfahrbereit zu anderen wunderbaren Zielen.

Dienstag, 12. Februar 2013

Zwischenbilanz 7000 Seemeilen

Wie gesagt, wir haben gerade Zeit, auch mal für einen Zwischenstand nach rund 7000 Seemeilen. Der Track bis mittlerweile Antigua wurde im Plotter immer länger und musste mal zusammen gesetzt und gespeichert werden. Zwischendurch (insbesondere um Sizilien) fehlten Teilstücke bereits und wurden durch eine Gerade ergänzt. Ebenso fehlt die Strecke Rovinj bis Dubrovnik
Für Interessierte kann der Track als Google File (kmz) direkt hier.... herunter geladen werden und in Google Earth auf dem lokalen Rechner angezeigt werden durch Doppelklick.

oder hier............. interaktiv anzuschauen in Google Maps. Die Teilstücke sind dort unten links "Weiter" zu finden.

Routenplan bis Juni

Da hat Peter ja noch richtig Glück gehabt. Kaum war er von Bord, ging heut Nacht das Geheule los (nicht wir, sondern der Wind..) Der dänische Kutter (s.u.) neben uns slippte bis auf unsere Höhe, es rollten 1 Meter hohe Wellen vom Atlink in die Bucht, die von dem Tief mit heftigen Schneefällen in Nova Scotia und der US-Ostküste ausgelöst hier herüber kommen. Das wird sich wohl erst am Freitag beruhigen, so dass wir noch etwas hier bleiben und unsere letzten Eastern Caribbean Dollar ausgeben können. Die sind hier auf ein paar Inseln amtliche Währung, aber in Europa oder Kanada lachen die Banker darüber oder kennen sie nicht, also Umtausch ausgeschlossen.
Dank dieser Pause haben wir wieder Zeit zum Planen, soweit man bei diesem Schwell und 25-28 Kn Wind am Anker denken kann. Je mehr wir uns in die Karten und cruising guides vertiefen, umso deutlicher wird, dass wir dieses Jahr auf die Bahamas verzichten müssen. Wir hoffen sehr, dass Thomas und Christine mit einem preiswerten Inlandflug im April zu uns in die Virgins kommen können, wie es Corinna und Florian auch für den 13.3.(nach Beef Island) gebucht haben. Die Bahamas liegen zu weit westlich, so dass uns die 1000 SM Umweg statt einer Direktroute via Bermudas nach Nova Scotia zu nah an den Beginn der Hurricane Saison bringen. Jimmy Cornell empfiehlt in seinem Buch World Cruising Routes für die Passage nach Canada den Mai: " On the direct route (AN88) Bermuda provides an attractive stop for boats sailing from the Virgins to the US east coast. Best conditions on this route which crosses the Horse Lattitudes, will be found in late spring... At this time of the year the trade winds are more E or SE in direction ... Es gibt zu früh im Jahr (bis Mitte April) die "Norther", starke Winterwinde aus Nord, aber dazu schreibt er: The danger of a winter norther is minimal aftr the middle of April..  Generally the best conditions are encountered in May. This route is not recommendet after the end of June becaurse of the increased frequency of hurricanes. Er sagt aber auch, dass die Abkürzung über die Bermudas das Problem der "Calms" bergen könnte, also Windstille, insbesondere später in der Saison und dann eben auch Hurricane AUSLÄUFER ab JULY. Da wir den Sommer nicht an der US Ostküste oder Maine, sondern auf Nova Scotia verbringen möchten, ist die Entscheidung eigentlich klar. Wir können mit Freunden/Gästen demnach noch im April Zeit in der Karibik verbringen und würden insbesondere dann für die 850 Seemeilen Überfahrt von den Virgin Islands auf die Bermudas im Mai sowie von Bermudas (St. George`s) nach Nova Scotia im Juni für diese 660 SM jeweils gerne noch Unterstützung mitnehmen.

Das war die Jolly Harbor Bucht gestern nachmittag...

...und so sah es heute früh aus, in einer Regen- und Windpause


Gestern war der Kutter noch auf der Höhe von seinem Schwesterschiff im Hintergrund......

Diese Brecher verursachen heftig Schwell. Das Meer ist total aufgewühlt, weiss vom Sand darin

na, der hat Mut. So eine Welle von der Seite...besser nich.  Im Hintergrund ganz schwach der Vulkan von Montserat


Montag, 11. Februar 2013

Jolly Harbour

Diese Downwind Rauschefahrt hat Peters letzte Zweifel genommen....
Nach einer wunderbaren Parasailor-Fahrt, spontan Mittags aufgebrochen auf Green Island sind wir zum Sonnenuntergang um 18.30 Uhr in der Nähe des Airports von Antigua in Jolly Harbor angekommen (der Tracker scheint leider mit der Position wieder zu stocken). Peter wird uns heute wieder verlassen. Ja, so ist das Seglerleben. Wir träumen schon von einem Wiedersehen in der Karibik... Der Hurricane geschützte Hafen hat ihn auf ganz neue Ideen gebracht. Es ist sehr angenehm zu leben hier.
Wir genießen jetzt im Restaurant das letzte Essen mit ihm , um uns herum die ganzen bunten Vögelchen, die auch was abbekommen wollen.
Wir werden dann wohl übermorgen zu zweit weitersegeln zu den St. Kitts Inseln im Nordwesten von Antigua. Bis dahin genießen wir die sichere Bucht und die Annehmlichkeiten einer Marina in der Nähe.

Samstag, 9. Februar 2013

Wanderung auf Green Island

Diese Insel ist so wild und unheimlich, dass wir mal lieber ganz feste Wanderschuhe angezogen und die Machete mitgenommen haben. So riesige Kakteen und Blick auf ein riesiges Riff im Norden der Insel habe ich noch nie gesehen. Die Bucht ist komplett offen bis nach Afrika zum Atlantik hin, dessen grosse Wellen am Riff gebrochen werden und so einen einzigartigen Ankerplatz bieten. Mittlerweile liegen auch hier Bojen zum Schutz der Riffe, und sie sind sogar kostenlos, bzw. mit der obligatorischen Antigua-Cruising-Fee bezahlt.
Ich frage mich, wie ich diese überwältigenden Eindrücke eigentlich in Worten oder Bildern beschreiben kann, ob das überhaupt geht. Es gibt unzählige Karibik-Bilder, die den Klischees entsprechen, aber auch das Vorurteil der völlig überfüllten und teuren Karibik. Es stimmt genauso wenig, wie die Angaben zu Wind etc in den Charterprospekten. Man muss es wirklich einfach selbst erleben.
Peter ist genauso fasziniert wie wir, und hatte es sich auch anders vorgestellt. Man kann es nicht beschreiben. Wir wollen am liebsten gar nicht mehr weiter, so viel Natur, so wenig andere Schiffe. So ist es vielen Seglern vor uns schon ergangen, und so wurden aus einem Jahr zwei oder mehr. Wir haben aber das Ziel Canada, das uns immer wieder Energie gibt, aber auch manchmal Unruhe. Allein die Kleinen Antillen wären interessant genug für eine ganze Saison, und dann kommen da noch die Virgin Islands als Highlight. Wir haben uns vorgenommen, dass wir nicht alle Inseln sehen können, vielleicht sogar nicht mal bis zu den Bahamas kommen. Nur mit dieser Einstellung schaffen wir es, die karibische Gelassenheit auch in uns zu finden. Mitte März kommen Corinna und Florian an Bord, wir werden mit den beiden noch die US-Virgin Islands erkunden und Anfang April dann weitersehen, ob wir noch via Bahamas die USA-Küste entlang segeln, denn von den Bahamas sind die Winde zu den Bermudas ungünstiger, als von den Virgins dorthin. Andererseits möchten wir sehr gern dort Christine und Thomas an Bord nehmen. Vielleicht findet sich noch jemand, von dort die seglerische Herausforderung hoch am Wind oder in Etappen via Newport, Maine... Ja, wie ihr seht, ist es manchmal richtig anstrengend die große Planung, und erst recht die kleine zu machen, wo in welcher Bucht bei welchen Winden und Schwell man dennoch schlafen kann und geschützt ist. Wir sind hier im Paradies, wir beide wissen aber auch um die Entbehrungen und Anstrengungen, dahin zu kommen. Und wir müssen immer wieder aufbrechen. Jaja hör ich euch sagen, dafür brauchen wir keinen Schnee schüppen. Recht habt ihr. Kommt mit uns, so lange wir hier sind. Wir werden den nächsten Winter wohl erst mal wieder in Deutschland sein. Aber so weit planen wir nun nicht wirklich...
... Benzin sparen  (Bild von Peter)


Kakteen drei mal so groß wie wir

die Bucht für uns allein. Der Kat im Hintergrund passte nicht mehr zwischen uns und das Riff rechts neben LIZA

offener Atlantik bis nach Afrika


auf der Nordseite in der Nonsuch Bay sind schon ein paar mehr Schiffe
der flog ewig lang durch die Luft. Das ist wieder ein anderer Rausch....

Wir genießen die Ruhe.....



... und den undurchdringlichen Urwald mit der Machete...

und immer raschelt was am Boden... zum Glück keine Schlangen hier

aber immer wieder groteske Formen, hier die Reste einer abgestorbenen Yucca-Palme mit einer uralten 20 cm großen Muschel

mit denen ist nicht zu spaßen...

die Hand zum Eindruck der Größe...


Unterwasserfilmchen

Wegen der Datenmenge musste ich sehr stark komprimieren. Nur mal ein Eindruck, was hier unter der LIZA so los war z.B. auf den Isles de Saintes.. Am Angang noch nicht soo interessant, aber etwas Geduld...

Diashow Barbados-Antigua

Hier mal eine "kleine" Auswahl von ca. 120 Bildern aus der Karibik Barbados bis Antigua als Diashow

Freitag, 8. Februar 2013

Nonsuch Bay und Green Island Antigua

Nonsuch Bay - Keine wie diese. Das ist wahrlich richtig. Wir liegen an der Vogelinsel bzw. Green Island in einer kleinen Bucht mit nur einem weiteren Katamran, umgeben von Korallen-Riffen. 
Ihr lieben daheim und unterwegs, ich kann es nicht anders sagen: Das ist hier das Karibik-Paradies, wie ich es mir erträumt hatte. Und zwar ohne wenn und aber. Nicht weit entfernt hört man die Atlantikwellen donnern und am Riff brechen, und um die Ecke hier ist es beschaulich still, romantisch, weißer Korallensand.


Noch eine kleine Szene gestern aus der Hauptstadt von Antigua: St. John

Mit Peter an einem Imbiss / Kaffee....  Plastikblumen auf dem Tisch ;-)
Noch ein Blick zurück in den Antigua Yacht Club beim Ablegen aus derr Falmouth Bucht. Vorne links die Falcon, die wir im Mittelmeer schon "getroffen" hatten, für ca. 200.000 US$ charterbar

Das ist die Bucht Rickett Harbour im Südwesten von Green Island, wo wir gerade liegen. Es ist absolut einsam - ganz anders, als wir in der Karibik befürchtet hatten. Man muss allerdings auch vorsichtig in die Riffs hinein fahren, sonst....
... ergeht es einem so wie diesem Segler. Man sieht gut, wie die Wellen sich am Riff brechen
 

 

 

 

Dienstag, 5. Februar 2013

Antigua / Falmouth Bay angekommen

Nach einem wunderbaren Segeltag sind wir in der English Bay angekommen und sind aber doch direkt westlich in die ruhigere Falmouth Bucht gefahren. Die Gegend ist berühmt, Lord Nelson Dock Yard lockt Superyachten aus aller Welt an. So etwas habe ich noch nie gesehen.

Samstag, 2. Februar 2013

Isles de Saintes / Guadeloupe

Liegeplatz bei den Isles de Saintes

Zum ersten Mal im Leben Pelikane gesehen, heir bei der Jagd im Anflug

.....auf den Fisch
.......... mmmmm lecker
ein typisches Haus mit creolischen Verzierungen und Farben

majestätisch zogen sie abends ihre Kreise um unser Schiff.



die Spannweite ist beachtlich, ca. 2 m

Wir haben sehr schöne Tage auf den Saintes verbracht, tagelang KEINEN Regen, recht trockenes Klima, fast eher europäisch anmutende winzige bunte Puppenstubenhäuschen (was nach dem exotischen Dominica mal wieder ganz gut tat, auch wenn es etwas touristischer wirkte), dauernd Pelikane um uns herum und ein phantastisches Riff unter dem Schiff mit unzähligen verschiedenen Arten. Vielleicht finden wir noch mal Internet um ein Unterwasserfilmchen hoch zu laden.
Seit gestern ist Peter an Bord und wir freuen uns dass der Traum damals als wir seine Lagoon Aqua nach Kroatien überführt haben, uns irgendwann mal in der Karibik wiederzusehen, wahr geworden ist. Er schaut sich das "Anfängersegelrevier" wie es die Charterfirmen mit immer 4 Bft gern beschreiben mal persönlich an. Heute hatten wir direkt einen Törn mit konstant 35 Knoten, in Böen bis 45, und dann auch auf einmal Windstille und dann NW. Verrückt! Nun warten wir in Deshaies im Nordwesten vom Gouadelupe bei 27 Knoten am Anker auf etwas östlicheren Wind , um nicht so gegen den Wind nach Antigua segeln zu müssen.

Morgen am 4.2. segeln wir rüber an die Südspitze