Wir sind um 21 Uhr gestartet nach Menorca mit gutem 4-5er Wind und einem Reff, damit wir es etwas ruhiger haben in der Nacht.
Dienstag, 25. September 2012
Morgen nach Menorca?
Das Wetter klarte sich wieder etwas auf, nach kräftigem Wind und Regen und zwei erholsamen Nächten in Calasetta wollen wir morgen aufbrechen. Jetzt gerade regnet es aber wieder heftig. Das Grau erinnert an Holland früher mit unserem Holzboot in Koudum. Nur ist es hier wärmer. Zwei defekte Startrelais von den Motoren konnten wir zwar ebensowenig besorgen, wie die Risse in der Fog nähen lassen, aber die Maschinen starten widerwillig auch ohne Vorglühen, bzw. Thomas hat eine Idee, die Relais zu überbrücken, und wir haben das alte Vorsegel wieder drauf, um das drei Jahre alte "Neue" bei nächster Gelegenheit nähen zu lassen. Ich habe es nie im Wind schlagen lassen, aber die letzten Stürme haben an der Fock ebenso gezerrt, wie an unseren Nerven...
Der Hafen Calasetta ist ein kleiner Kreis von "harten Männern", die fast alle ohne Frauen seit Ewigkeiten auf Ihren Schiffen leben und sich durch die Welt reparieren. Ich habe ja schon damit gerechnet, dass es bei uns auch nicht ohne geht (ich meine ohne Reparieren). Ich stelle fest, dass es mir wie vielen anderen Seglern auch keinen Spass macht, sich im Internet auf die Suche zu begeben, wer einem welche Ersatzteile wohin liefern könnte. Naja, das ist halt alles Teil der Erfahrung, die dazu gehört. Hofferntlich ist vor allem der Wind ok. Stabil ist das Wetter ja immer noch nicht wirklich. Eigentlich habe ich noch keinen Segler getroffen, der sich positiv über das Mittelmeer geäußert hat. Seltsam, dass ich das so falsch eingeschätzt hatte vor dem Losfahren, obwohl ich ja letztes Jahr bereits die Erfahrung gemacht habe, dass wir sehr viel motoren mussten mit AQUA von Barcelona nach Rovinj, oder auch gelegentlich mal Wind hatten, dann aber auch schnell zu viel. Aber das war noch die andere Richtung. Bei vorhersschendem Westwind ist es Richtung Gibraltar halt oft gegenan..Ob das Spaß macht, kann ich noch nicht sagen. Will darüber auch jetzt nicht nachdenken, wo erstmal wieder gut 200 Seemeilen in den nächsten Tagen anstehen. Ich will mal versuchen, überhaupt nicht mehr zu beurteilen, ob dieser Teil der Langfahrt meine Erwartungen erfüllt oder nur ein Transfer des Schiffes ist. Ich möchte halt gern den Augenblick genießen, also "Der Weg ist das Ziel". Das ist aber leichter gesagt, als getan. It is all part of my experience...
Gestern interessierte sich ein Hotelier aus Calasetta sehr für LIZA, sucht einen Katamaran.... Nein, ich denke nicht wirklich darüber nach ! Aber seltsam sind all die Prüfungen des Schicksals schon, oder? Bilde ich mir das nur ein?
Der Hafen Calasetta ist ein kleiner Kreis von "harten Männern", die fast alle ohne Frauen seit Ewigkeiten auf Ihren Schiffen leben und sich durch die Welt reparieren. Ich habe ja schon damit gerechnet, dass es bei uns auch nicht ohne geht (ich meine ohne Reparieren). Ich stelle fest, dass es mir wie vielen anderen Seglern auch keinen Spass macht, sich im Internet auf die Suche zu begeben, wer einem welche Ersatzteile wohin liefern könnte. Naja, das ist halt alles Teil der Erfahrung, die dazu gehört. Hofferntlich ist vor allem der Wind ok. Stabil ist das Wetter ja immer noch nicht wirklich. Eigentlich habe ich noch keinen Segler getroffen, der sich positiv über das Mittelmeer geäußert hat. Seltsam, dass ich das so falsch eingeschätzt hatte vor dem Losfahren, obwohl ich ja letztes Jahr bereits die Erfahrung gemacht habe, dass wir sehr viel motoren mussten mit AQUA von Barcelona nach Rovinj, oder auch gelegentlich mal Wind hatten, dann aber auch schnell zu viel. Aber das war noch die andere Richtung. Bei vorhersschendem Westwind ist es Richtung Gibraltar halt oft gegenan..Ob das Spaß macht, kann ich noch nicht sagen. Will darüber auch jetzt nicht nachdenken, wo erstmal wieder gut 200 Seemeilen in den nächsten Tagen anstehen. Ich will mal versuchen, überhaupt nicht mehr zu beurteilen, ob dieser Teil der Langfahrt meine Erwartungen erfüllt oder nur ein Transfer des Schiffes ist. Ich möchte halt gern den Augenblick genießen, also "Der Weg ist das Ziel". Das ist aber leichter gesagt, als getan. It is all part of my experience...
Gestern interessierte sich ein Hotelier aus Calasetta sehr für LIZA, sucht einen Katamaran.... Nein, ich denke nicht wirklich darüber nach ! Aber seltsam sind all die Prüfungen des Schicksals schon, oder? Bilde ich mir das nur ein?
Sonntag, 23. September 2012
Sardinien erreicht
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| Thomas und im Hintergrund Sardiniens Südwestspitze |
Thomas und ich haben viel Spaß an Bord, ein paar schöne Gespräche und halt abwechselnd Wache und Schlafen.
(Nachtrag: es wird etwas später heute mit der Ankunft, wir rechnen 22 Uhr in Calasetta)
Freitag, 21. September 2012
Auf nach Sardinien
Morgen, Samstag, um 5 Uhr gehen die Drei von Bord und Thomas und ich brechen gleichzeitig auf nach Sardinien. Alle ist gut so und auch der Wind versprich gut zu werden, fast von hinten. Der Tracker wird ein paar mal die Position melden, und ansonsten wird es etwas ruhiger hier im Blog, bis wir uns aus Landnähe wieder melden.
Mittwoch, 19. September 2012
Sciacca - Marsala

Der Hafen Sciacca war zum Schlafen völlig unbrauchbar. Die ganze Nacht kamen grooße Trawler rein und raus und jeder machte eine Welle, dass der ganze Steg einen halben Meter hin und her schlug. Jede Stunde auf die Uhr schauen - da ist mir klar geworden, dass die dauernde Müdigkeit (über die ja auch die Jugend "klagt") mit dafür verantwortlich ist, dass wir manchmal keinen Antrieb mehr haben, weil sozusagen die menschl. Grundbedürfnisse nicht erfüllt sind. Dann nützt ein toller Anblick z.B. auch nichts mehr, man will nur noch schlafen. Trotzdem sind wir gestern abend in die Stadt gegangen und haben die Altstadt Sciacca genossen, die vom ersten Eindruck vom Meer aus gar nicht so schön war. Aber überall gab es Kermaik-Werkstätten (die Stadt muss berühmt sein dafür) und ein herrschaftlichen Platz mit Blick über die Marina. Wir waren auch erfreut, dass die Gassen viel sauberer war, als alles bisher auf Sizilien Gesehene. Also, es geht schon... Dafür stank der Hafen so abartig nach Fisch und Müll, dass wir heute früh gleich wieder aufgebrochen sind und knapp zwei wunderbare Stunden mit Parasailor gesegelt sind. Der Wetterbericht sagte zwar Wind von der Seite und später von vorn voraus, aber wie ihr auf den Bildern seht, kommt er von hinten und treibt trieb uns bis nach Marsala. Es war so ein wunderbares Segeln heute. Die ganze Strecke mit Parasailor, schneller als mit Motor so dahinrauschen. Ich nehme es dankbar auf, ohne mich zu fragen, warum der letzte Segeltag für die drei so schön sein sollte, warum nicht früher... Ich selbst habe es auch so gebraucht, mal wieder richtig zu segeln. Das ist es, was ich so gern wollte. Es war einfach zu viel anderes dazwischen in den letzten Wochen, was die Laune gündlich verhagelt hatte, aber heute bin ich drüber weg, dass ich das noch mit meiner Capitana erlebt habe.Dienstag, 18. September 2012
Aufbruch - Sciacca
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| Marina Sciacca, Circolo Nautico Il Corallo, nur 35,- /Nacht, aber viel Schwell |
Ja, es geht weiter und so ist es gut. Mit etwas Glück und viel viel segeln kann ich mit Thomas und später ab der 2. Oktoberwoche mit Enrico einige Meilen aufholen und Monika im Atlantik wieder an Bord nehmen. Ich hatte keine Lust, das Mittelmeer noch einmal 2013 eine Sommersaison lang ab April mit seinen Wind-Launen und Hitzeperioden zu besegeln und dann erst ein Jahr verspätet über den Teich zu kommen. Wir verstehen jetzt, warum so viele Segler jahrelang unterwegs sind. Man muss in ganz anderen Dimensionen denken.
Montag, 17. September 2012
Valle Dei Templi, Agrigento
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| Warten auf den Bus in Licata, der aber nicht fuhr..... |
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| ca. 600 Jahre alte Olivenbäume |
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| wie vor zweieinhalbtausend Jahren... ausser der hässlichen Stadt im Hintergrund |
Am besten wäre es, in den nächsten Wochen weit Richtung Balearen zu kommen und nicht mehr einen solchen 1000-Meilen-Berg vor sich zu haben, der natürlich bedrückt. Hoffentlich kann Thomas sich bald im Hotel frei machen und mit seiner Segel-Lust zu einem "Meilentörn" motivieren, also einfach wochenlang segeln, welches Monika unterbricht und zum Atlantik wieder zusteigt. Ansonsten wird LIZA wirklich in Sizilien und wir beide für eine Weile in Kanada überwintern und alles Erlebte verarbeiten.

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| Corinna und Flo knacken Mandeln frisch von den Bäumen gefallen |
Freitag, 14. September 2012
So sieht`s hier heute aus in Licata
Der Anfang des Videos ist noch auf dem Weg hierher, aber dann ab der Mole ist die Hafeneinfahrt nach Licata zu sehen. Es war so stürmisch mit Hagel, dass wir erst mal hinter der Mauer in Deckung gingen. Am Ende aus dem Schiff gefilmt waren es knapp 40 Knoten Wind.
???
Es kam noch heftiger heute Nacht, die Masten der Einrumpfschiffe hatten alleine vom Wind her eine Neigung (Krängung) wie sonst beim Segeln. Der heftige Regen prasselte die ganze Nacht auf das Deck. Corinna und Flo haben zwischendurch geschlafen, aber wir beiden denken immer ans Schiff, können uns nicht wie auch frühere Gäste es taten, uns einfach hingeben, darauf verlassen, dass Skipper & Co schon für alles sorgen. Wir werden wach, wenn der ganze Mast vibriert, treffen uns draußen beim Checken der Leinen und ob wir noch genug Abstand zum Steg haben, weil der Wind 180 Grad gedreht hat. Es ist alles gut und sicher vertäut, aber Schlaf stellt sich nicht wirklich ein. Es sind Naturgewalten im Gange, die lärmende Sprache des Sturms, die uns unmissverständlich klar macht, dass das nicht unser Element ist. Selbst im Hafen knallen dicke Wellen an den Rumpf. Und immer die Frage, warum sich dem aussetzen, wenn man doch einfach gern mal ein festes Bett unter dem Hintern hätte. Was sollen diese nun schon lange andauernden Extreme uns sagen. Jetzt stimmen die Temperaturen, morgens 22, tags 27 Grad, wir könnten uns wohl fühlen, haben aber gar keine Lust zu segeln. Ich habe mich in meine Koje verkrochen, Luke zu, um mal für einen Augenblick das Pfeifen der Wanten bei 30 Knoten nicht hören zu müssen. Eigentlich könnte ich das filmen für Euch, aber was bringt es? Vorstellen kann man sich das eh nur in der bisher erlebten Länge an Bord, nicht aber zu Hause in sicheren Wänden. Ich versuche ehrlich in mich zu horchen, was ich wirklich will. Es gab wunderbare Tage, wie ja hier im Blog zu lesen und zu sehen. Das ist schwer zu toppen, ich weiß es. Ich hab die Nase voll vom Warten im Sturm und schlaflosen Nächten. Aber noch gibt es das Ziel, LIZA nach Kanada zu bringen. Oder mache ich mir etwas vor, weil ich den Augenblick z.Zt nicht genießen kann, der Weg nicht das Ziel ist. Was ist, wenn uns die Karibik nicht gefällt, zu voll, zu touristisch? Egal, dann weiß ich, dass das Leben am Meer im Haus in Kanada genau das Richtige ist. Ich lasse mich ein auf das , was noch kommt, kann nicht einfach schlechte Erfahrungen skippen. Ich muss sie machen, um meinen Weg zu finden. Das hier ist jedenfalls mehr, als nur eine Bewährungsprobe im Sturm, es ist die tägliche Konfrontation mit den Ur-Elementen, und mit der Frage, was glücklich macht und wo und wie ich leben will. Immerhin habe ich die Freiheit, mir diese Frage stellen zu dürfen. Und die Option, dass ich letztlich nicht viel Äußeres brauche, bereit bin, mich zu reduzieren. Ich brauche Raum, Zeit und eine gewisse Wohlfühlzone für die Reise nach innen. Die stimmt zur Zeit nicht. Es kann sich bald ändern mit besserem Wetter, oder ich muss etwas ändern. Ich möchte Positives schreiben, ohne etwas vorzumachen. Schön sind die Gespräche mit der "Jugend", die jetzt auch gar nicht segeln will, sondern einfach erlebt, was gerade ist. Ich tue das die nächsten Tage auch, wohl wissend, dass ich eine Aufgabe habe und eine Entscheidung, auch dann weiter zu machen, wenn die Co-Skipperin eine vorübergehende Pause macht.
Donnerstag, 13. September 2012
Zeit zum Nachdenken
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| am rechten Knie ein bemerkenswerter Friedhof, siehe weiteres Bild unten |
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| Das hat Corinna oben auf dem span. Kastell von ihrem Vatter gemacht... |
Die Umgebung erschließt sich nicht auf den ersten Blick, es ist ein ganz anderer Eindruck verglichen mit dem sauberen Kroatien... Die gepflegte Marina steht in einem starken Kontrast zu der verwahrlosten Umgebung. Es ist interessant und widersprüchlich zugleich geplant, die größte Marina in der EU hier zu vollenden. Keine Ahnung, wer hier alles herkommen soll. Es wirkt ausgestorben, nur ein paar Fahrtensegeler harren hier aus. Die Marina-Angestellten sind sehr nett, überprüfen gerade die Moorings im Sturm. Uns ist es fast egal, wo wir gerade sind, hauptsache sicher. Und das ist hier gegeben mit riesigen Schutz-Molen, wie auf den Fotos zu sehen. Je mehr schöne Dinge man im Leben schon gesehen hat, umso schwieriger wird es, den Charme einer solchen Anlage zu erkennen. Naja, wir haben hier Zeit, unsere Weiterreise zu organisieren.
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| Toller Ausblick... hier ruhen einige berühmte sizilianische Familien |
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| sehr gepflegt die Marina - und gut bewacht |
Dienstag, 11. September 2012
Licata
Wir sitzen in Licata mit ein paar "alten bekannten" Fahrtenseglern das kommende schlechte Wetter ab. Vor dem Wochenende ist weitersegeln oder auch motoren nicht möglich bei bis zu 7 Bft. direkt auf die Nase, also von vorne. Wir lernen gerade wieder, Krisen als Chance zu erkennen, mal herunter zu kommen ohne Planung, wohin und wie schnell und tags oder nachts wir heute oder morgen wieder aufbrechen müssen. Wir sind jetzt einfach hier, entdecken die schräge, ur-sizilianische Stadt und die Umgebung mit dem "Tal der Tempel" (griechische Ausgrabungen bei Agrigent). Eigentlich hatten wir uns die Aus-zeit ja mit ZEIT vorgestellt, und die nehmen wir uns jetzt. Möglicherweise kommen wir nicht mehr im November über den Atlantik, aber auch diesbezüglich befreien wir uns gerade vom Zeitdruck. Das Wetter ist statt über Sardinien, Balearen weiter südlich via Tunis und Marokko etwas besser, aber die 500 SM an Algerien vorbei sind aus polit. Gründen nach einigen Recherchen keine gute Wahl. Man darf das Boot nur in Polizeibegleitung verlassen, braucht ein Visum, Reparaturen unmöglich usw usw. Da können wir genau so lange auf ein paar brauchbare Wetterfenster für die nördl. Route warten. Das Entschleunigen ist mir bisher nicht wirklich gelungen, da permanente Flexibilität und schnelle Entscheidungen, slippende Anker, Gewitter, Nachtfahrten, lauter Unwettersituationen ein In-mich-gehen kaum erlaubten. Heute ist unsere Tochter Corinna mit Florian für vielleicht den Rest des Monats an Bord gekommen, nachdem sie gerade vor 3 Tagen erst aus Kanada zurück geflogen ist. Es gibt viel zu erzählen. Und mal leben statt immer reisen tut auch gut auf dem Schiff. Bei wenig Wind ist es ja auf dem Kat ja auch unterwegs ein Gefühl wie im Wohnzimmer, aber bei viel Welle oder Motoren will man ankommen, kann das Fahren selbst nicht wirklich genießen. Und das geht den anderen Seglern selbst auf 16m Schiffen nicht anders. Deshalb warten sie auch ab, insbesondere in einer Marina wie Licata, die alle Annehmlichkeiten und guten Wetterschutz bietet und eine der preisgünstigsten ist, weil ohne Aufschlag für Katamarane. Wenn LIZA überwintert, dann hier. Wir versuchen aber weiterhin, die Atlantiküberquerung 2012 zu realisieren und sind dankbar, dass wir so viel Zuspruch bekommen.
Samstag, 8. September 2012
Wir nähern uns RAGUSA - ein Winterlager?
Ich will Marzamemi nicht Unrecht antun und den ersten verschlafenen Eindruck heute nach der Abfahrt noch ergänzen. Gestern zum Wochenende verwandelte sich der Marktplatz in ein belebtes antikes Eckchen, dass auch uns zum Essen einlud. Sizilien ist ja bekannt für lukullische Genüsse, und so haben wir das Treiben genossen rund um die historische Tunfisch-Fabrik. Wieder bleibt die Erkenntnis, dass man einfach eine Weile irgendwo sein muss, um die unterschiedlichen Gesichter einer Gegend oder Stadt zu erkennen.
Die gestrandeten Schiffe, die einen so traurigen ersten Eindruck mit verantworten, waren übrigens Schiffe mit Flüchtlingen, die vom Wind auf Grund geschoben wurden. Die Gemeinde kann sich die Bergung wohl nicht leisten. Übrigens sieht man hier so gut wie keinen Deutschen mehr. Auch nur noch sehr wenige deutsche Segler. Das wird in Ragusa wahrscheinlich anders. Dort sind wohl viele Überrwinterer, besonders aus England. Der Gedanke, dass wir es nicht mehr rechtzeitig schaffen bis zu den Kanaran, um mit dem Passatwind über den Atlantik zu kommen, nimmt immer mehr Raum ein. Es sind noch allein bis Gibraltar direkte Route 12 Tage nonstop, ohne Kreuzen gerechnet gegen die überwiegend nordwestlichen Winde. Also, mit etwas bangem Gefühl schauen wir uns dieses unter Insidern empfohlene Winterlager mal an.
Donnerstag, 6. September 2012
Marzamemi - am Ende der Welt
Obwohl heute die in die gleiche Richtung segelnden alten Hasen alle im Hafen Siracusa geblieben sind, haben wir unseren ganzen Mut zusammen genommen und sind aufgebrochen nach Marzamemi. Der angekündigte Westwind versprach einen guten Halbwindkurs. Nur die 1,90m vorhergesagte Welle war nicht so toll, aber von der Seite gehts.... Ja, und was dann tatsächlich eintrat, war ein Südostwind, also wieder gegenan kreuzen, dafür aber nur eine max. 1m hohe Welle. Nach ein paar Stunden drehte der Wind dann auf West, und wurde wieder ein 6 Bft, in Böen deutlich mehr, weiss nicht wie viel. Es war böiges, aber gutes Segeln mit 9-10 Knoten trotz Reff, aber auch wieder Angst im Nacken, wie das Anlegen wird. Ankern geht wie gesagt hier nicht, und die Marinas sind ganz und gar nicht mit dem Service in Kroatien zu vergleichen. Das Anlegen hat aber gut geklappt, wir sind wirklich inzwischen perfekt eingespielt aufeinander. Die Umgebung ist ein gottverlassenes Dorf. Viel Müll und karge, staubtrockene Flächen in flimmerndem, gleißendem Licht, nicht zu Ende gebaute Häuser, ein paar gestrandete, nicht geborgene Schiffe im und am Hafen. Dass Sizilien auch zur EU gehört... Was uns immer wieder sehr positiv auffällt ist die Freundlichkeit der Menschen. Sie helfen nach ihren Möglichkeiten wo es geht.
Die wenig ansprechende Umgebung verführt nicht gerade zu Erkundungen des Dorfes. Dafür zum Nachdenken. Ja, ich habe mir Sizilien insgesamt anders vorgestellt, lieblicher, den Süden zumindest ohne die gewaltigen Berge der Nordküste. In Kroatien hatte ich über die beispiellose Geschäftstüchtigkeit gelästert und das insgesamt sehr sehr hohe Preisniveau. Hier komme ich manchmal ins Grübeln oder muss wirklich sagen, dass ich unser deutsches Ländle mittlerweile mit ganz anderen Augen sehe. Nicht nur im Vergleich, denn hier gibt es die liebenswerten Menschen, sondern was die Germanen so aufgebaut haben - auf Kosten der Leichtigkeit und Lebensfreude. Man kann "den Deutschen" auch auf den Schiffen eindeutig erkennen, ohne Landesflagge. Egal, ich bin auch so einer, nur brauner, werde daher gelegentlich für einen Südländer gehalten. Im Kopf bin ich aber deutsch, und darauf manchmal stolz, manchmal nicht, weil ich zu viel denke, statt zu leben. Ich kann es auch nicht ändern, will es auch nicht bewerten, ob es gut oder schlecht ist, nachdenklich zu sein. Während der Segelei ist der Verstand absolut ausgeschaltet, da bin ich ganz bei der Sache, eins mit dem Schiff. Nach dem Anlegen fällt dann eine solche Müdigkeit über mich her, und der Kopf fängt wieder an zu fragen, ob mich das jetzt glücklich gemacht hat, warum ich das tue, was mir gefällt und was nicht. Manchmal bin ich so voller Eindrücke, dass ich gar nichts Neues mehr sehen will. Dann verstehe ich die vielen alten Salzbuckel, die halt auch mal 10 Tage an einem Ort bleiben. Ich überlege, ob ich das auch noch mal im Mittelmeer "von Vorne" beginne, also ohne den Zeitdruck, weil wir zu spät dieses Jahr losgekommen sind. Ich wollte halt unbedingt 2012 los, auch wenn das ganze Frühjahr mit Wichtigerem gefüllt war. Aber darüber denke ich erst mal weiter nach, bevor ich darüber schreibe. Wieviel hat mein Glück überhaupt mit der Außenwelt zu tun? Ist es am Ende egal, ob ich segle oder nicht? Gibt es eine Balance zwischen außen sehen und innen sehen? Naja, zumindest bin ich vom Wetter abhängig. Das Leben auf dem Schiff ist sehr materiell und wenig meditativ, weil lauter als ihr denkt. Und immer ist irgendetwas zu tun, den ganzen Tag. Aber es bleibt eine faszinierende Idee, autak zu leben. Unsere Wasser- und Strombilanz funktioniert hervorragend. Immerhin !!
Die wenig ansprechende Umgebung verführt nicht gerade zu Erkundungen des Dorfes. Dafür zum Nachdenken. Ja, ich habe mir Sizilien insgesamt anders vorgestellt, lieblicher, den Süden zumindest ohne die gewaltigen Berge der Nordküste. In Kroatien hatte ich über die beispiellose Geschäftstüchtigkeit gelästert und das insgesamt sehr sehr hohe Preisniveau. Hier komme ich manchmal ins Grübeln oder muss wirklich sagen, dass ich unser deutsches Ländle mittlerweile mit ganz anderen Augen sehe. Nicht nur im Vergleich, denn hier gibt es die liebenswerten Menschen, sondern was die Germanen so aufgebaut haben - auf Kosten der Leichtigkeit und Lebensfreude. Man kann "den Deutschen" auch auf den Schiffen eindeutig erkennen, ohne Landesflagge. Egal, ich bin auch so einer, nur brauner, werde daher gelegentlich für einen Südländer gehalten. Im Kopf bin ich aber deutsch, und darauf manchmal stolz, manchmal nicht, weil ich zu viel denke, statt zu leben. Ich kann es auch nicht ändern, will es auch nicht bewerten, ob es gut oder schlecht ist, nachdenklich zu sein. Während der Segelei ist der Verstand absolut ausgeschaltet, da bin ich ganz bei der Sache, eins mit dem Schiff. Nach dem Anlegen fällt dann eine solche Müdigkeit über mich her, und der Kopf fängt wieder an zu fragen, ob mich das jetzt glücklich gemacht hat, warum ich das tue, was mir gefällt und was nicht. Manchmal bin ich so voller Eindrücke, dass ich gar nichts Neues mehr sehen will. Dann verstehe ich die vielen alten Salzbuckel, die halt auch mal 10 Tage an einem Ort bleiben. Ich überlege, ob ich das auch noch mal im Mittelmeer "von Vorne" beginne, also ohne den Zeitdruck, weil wir zu spät dieses Jahr losgekommen sind. Ich wollte halt unbedingt 2012 los, auch wenn das ganze Frühjahr mit Wichtigerem gefüllt war. Aber darüber denke ich erst mal weiter nach, bevor ich darüber schreibe. Wieviel hat mein Glück überhaupt mit der Außenwelt zu tun? Ist es am Ende egal, ob ich segle oder nicht? Gibt es eine Balance zwischen außen sehen und innen sehen? Naja, zumindest bin ich vom Wetter abhängig. Das Leben auf dem Schiff ist sehr materiell und wenig meditativ, weil lauter als ihr denkt. Und immer ist irgendetwas zu tun, den ganzen Tag. Aber es bleibt eine faszinierende Idee, autak zu leben. Unsere Wasser- und Strombilanz funktioniert hervorragend. Immerhin !!
Mittwoch, 5. September 2012
Abwarten in Siracusa
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| Skipper mit Gummibaum am bekannten Aquarium |
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| Das Kastell von Siracusa. Links in der Bucht haben wir die 1. Nacht geankert, als das Donnerwetter losging |
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| Der Domplatz, rechts der Dom, der einfach um die griechischen Säulen herum gebaut wurde |
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| Ankunft in Siracusa |
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| Da war nicht mehr viel zu sehen in dem Regen und Sturm |
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| Nach dem Gewitter, zum Glück bei uns keine Totalschäden der Elektronik |
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| Der arabische Einfluss ist überall sichtbar |
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| Das sieht nicht gut aus, was sich da schon wieder zusammenbraut am Liegeplatz |
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| aber im Hafen fühlt man sich doch etwas sicherer... und schön ist der Anblick der Altstadt |
Montag, 3. September 2012
Syrakus
Wir liegen heute, 3.9. sicher im Hafen. Die letzte Nacht waren wir draußen in der südl. Bucht von Syrakus - und (ich schreibe emotionsloser, ohne zu bewerten) es war wieder eine Nacht mit Ankeralarm, aufstehen, Licht an, Schiffe hinter uns rissen schon los vom Anker. Das kann man mit der Wärmebild-Kamera wunderbar sehen und auf dem Radar zusätzlich, ob sich die Distanzen verändern. Es ist seltsam, wenn ein Schiff im Dunkeln mit slippendem Anker auf einen zu treibt, oder man selbst nicht ganz genau weiss, ob das eigene Schiff noch im Sturm hin und hertreibt oder auch schon los ist. Wir sind ein eingespieltes Team, waren nicht mehr so aufgeregt, Maschine auf Standby, aber unser Anker hielt die wahnsinnigen Böen aus, die das Gewitter mit sich brachte. Ein heftiger Regen beruhigte den Wind, und wir schliefen heute lange aus. Weil schlechtes Wetter die nächsten Tage vorhergesagt ist und wir keine Lust mehr auf Stress haben, sind wir nun in den bewachten Hafen gefahren und können uns in aller Ruhe die interessante Stadt anschauen, bei Wind und angenehmen 24 Grad.
Sonntag, 2. September 2012
Versöhnung
Heute nacht hörte der Sturm schlagartig innerhalb von 2 Minuten auf und es war mucksmäuschen still. Wir haben doch noch ein paar Stunden gut geschlafen. Heute morgen präsentierte sich uns dann der Ätna (Etna) von seiner schönsten Seite. Für einen Moment stand der Mond noch darüber und als die Sonne aufging, war der Berg für kurze Zeit so klar wie auf dem Bild zu sehen. Nur der Vulkan dampfte noch. Dieser Anblick ist selten, wenige Minuten später war wieder alles in Wolken verhüllt.
Da es nicht viele Marinas im Osten und Süden Siziliens gibt, haben wir uns um 8 Uhr aufgemacht und steuern auf Siracusa zu. Das Wetter soll (diesmal einheimische Fischer und Marineros befragt) ruhig bleiben. Wir werden sehen... Erst Montag rollt die nächste Front heran. Wir waren überhaupt nicht an Land, hatten keine Schlüssel für Sanitär abgeholt, sondern im Schiff geduscht, und Strom und Wasser brauchen wir sowieso nicht. Heute morgen waren wir nur noch bei der Rezeption zum Tanken, haben gefragt, was wir schuldig sind (Der Diesel ist verdammt teuer in Italien mit 1,80- 1,85), ca 30 Ltr. 58 Euro. Ja, da habe ich nicht drauf bestanden, den Liegeplatz noch zu bezahlen. Ich hatte den Eindruck, dass die beiden Marineros, die uns gestern beim Anlegen lotsten, einfach so beeindruckt waren, dass wir das alles zu Zweit meistern, dass sie den Rest vergessen haben. Oder weil wir nichts gebraucht und keine Bootspapiere abgegeben hatten. Ist auch egal. Wir freuen uns - und noch verfolgt uns kein Carabinieri-Schnellboot.
Da es nicht viele Marinas im Osten und Süden Siziliens gibt, haben wir uns um 8 Uhr aufgemacht und steuern auf Siracusa zu. Das Wetter soll (diesmal einheimische Fischer und Marineros befragt) ruhig bleiben. Wir werden sehen... Erst Montag rollt die nächste Front heran. Wir waren überhaupt nicht an Land, hatten keine Schlüssel für Sanitär abgeholt, sondern im Schiff geduscht, und Strom und Wasser brauchen wir sowieso nicht. Heute morgen waren wir nur noch bei der Rezeption zum Tanken, haben gefragt, was wir schuldig sind (Der Diesel ist verdammt teuer in Italien mit 1,80- 1,85), ca 30 Ltr. 58 Euro. Ja, da habe ich nicht drauf bestanden, den Liegeplatz noch zu bezahlen. Ich hatte den Eindruck, dass die beiden Marineros, die uns gestern beim Anlegen lotsten, einfach so beeindruckt waren, dass wir das alles zu Zweit meistern, dass sie den Rest vergessen haben. Oder weil wir nichts gebraucht und keine Bootspapiere abgegeben hatten. Ist auch egal. Wir freuen uns - und noch verfolgt uns kein Carabinieri-Schnellboot.
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| Der Ätna, der größte und einer der letzten aktiven Vulkane Europas, 3300m hoch - in seiner ganzen Schönheit |
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| Der Blick von unserem Schiff auf den Ätna |
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| Zwar war ich nicht hier drin beten, aber es geht auch ohne die unzähligen Kirchen, die heute (So morgen) uns aus dem Schlaf bimmelten, damit wir den Ätna nicht verpassen... |
Samstag, 1. September 2012
Es bleibt schwierig
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| angekommen in der Marina Porto dell`Etna |
Es ist offenbar die falsche Jahreszeit, oder das falsche Segelrevier, oder die Klimaerwärmung, die selbst die Meteologen nicht mehr kalkulieren können, jedenfalls haben wir heute wieder einen kräftigen Sturm auf die Nase gekriegt. Ich mag es ja kaum noch schreiben, aber auch kaum selber glauben. Und dabei haben wir alles so vernünftig gemacht: 5.30 uhr abgelegt, die 2 Bft, am Nachmittag abschwächend auf 1 Bft versprachen eine ruhige Querung der Straße von Messina - bis dann der Himmel schwarz wurde und das weiträumig bis zum Ätna. Die letzten eineinhalb Stunden haben wir uns dann wieder gegen 26-28 Knoten angekämpft, und im Hafen war es sehr schwierig anzulegen. Wir sind dennoch stolz, dass wir es geschafft haben, ist doch ein ital. Schiff mit Männer-Crew ca. 30 Min auf und ab gefahren, um das Schiff zu drehen. Normal ist das alles nicht - und ich muss sagen, leider - es macht keinen Spaß so. Wir sind einfach nur froh, das Schiff irgendwie an den Quai bekommen zu haben, mit 3 Moorings gesichert, es steht ein halber Meter Welle dagegen und die Nacht wird sicher wenig Schlaf bringen, statt welchen aufzuholen. Und die Krönung: Wenn wir die Schlitzohren an der Hafeneinfahrt richtig verstanden haben, kostet die Nacht 190 Euro. Da sagt Monika zu Recht, so viel haben wir im Leben noch nie für ein Hotel ausgegeben, und hier können wir noch nicht mal in die Waschräume, weil es zu riskant wäre, das Schiff für die Leiter nah genug an die Kaimauer zu ziehen. Wir verlassen die LIZA auch nicht, so wie es da rappelt. Ein Blick noch auf die Gribfiles sowohl von Wetterwelt wie auch Bonito zeigte keine Korrektur, steht immer noch 2 Bft. Die Regenfront ist angegeben, auch großflächig, aber der Wind völlig verkehrt. Nach den Prognosen bleibt das Schlechtwetter ein paar Tage, und Wind aus S bis SW, also nicht gut, um nach Süden zu kommen. Man ist schon ziemlich abhängig vom Wetter, und was uns hier fehlt, sind die Buchten, wie auf Sardinien oder den Balearen. Die Marinas kann sich keiner leisten. Anyway, jetzt gehen wir erst mal schlafen - oder lassen uns schaukeln. Ich bin stolz darauf, wie Monika das wieder hinbekommen hat mit den Mooringleinen , Zentimeter dick, eigentlich für die Fischerboote, passten kaum unter unsere Klampen.Gerade wird die alte Kathedrale beleuchtet. Vielleicht sollte ich den Tag morgen mit Beten beginnen. Das habe ich bisher noch nicht probiert.
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| noch 1,5 Std. lagen vor uns... |
Freitag, 31. August 2012
Danke euch allen!!
Wir sind wirklich sehr bewegt von all euren lieben, unterstützenden, Mut machenden oder einfach aufmunternden emails. Sie haben uns sehr aufgebaut.. Ich schaffe es bei der irren Hitze gerade nicht, jedem direkt zu antworten, aber morgen soll es schlechtes Wetter geben, d.h. Wolken, Regen. Ja Regen. Wir freuen uns drauf, auch wenn die Harbour Authority hier schon wieder sagt, wir sollen aufpassen, das schlechte Wetter läge vor uns auf dem Weg nach SW. Aber ich habe alle, ja ALLE Wettervorhersagen gecheckt und sie sagen bis mittags 2 Bft, dann kaum noch Wind. Also, auf nach Sizilien. Ist noch mal ein längerer Schlag, drückt uns die Daumen! Wenn das Wetter ruhig ist, komme ich unterwegs zum Schreiben bei hoffentlich angenehmer Abkühlung. Und die Tanks sind voll. Plus Reserve-Kanistern :-)
Check-in/OK message from Nachricht vonCrew LIZA Position SPOT SPOT Nachrichtenübermittler/Kurier.
Crew LIZA Position
Latitude:Breitengrad38.32855
Longitude:Längengrad16.43649
GPS location Date/Time:GPS-Aufenthaltsort Datum/Uhrzeit08/31/2012 06:53:25 PDT
Message:Message/ NachrichtCrew von LIZA gut angekommen! Antwort auf Satphone hier: www.catamaran-yachtcharter.blogspot.de/p/kontakt.html
Klicken Sie auf den untenstehenden Link um zu sehen, wo ich gerade bin.
http://fms.ws/9QvH4/38.32855N/16.43649E
Wenn der obige Link nicht funktioniert, versuchen Sie diesen Link:
http://maps.google.com/maps?f=q&hl=en&geocode=&q=38.32855,16.43649&ll=38.32855,16.43649&ie=UTF8&z=12&om=1
Crew LIZA Position
Sie haben diese Nachricht erhalten, weilCrew LIZA Position hat Sie zu seiner/ihrer SPOT-Kontaktliste.
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Latitude:Breitengrad38.32855
Longitude:Längengrad16.43649
GPS location Date/Time:GPS-Aufenthaltsort Datum/Uhrzeit08/31/2012 06:53:25 PDT
Message:Message/ NachrichtCrew von LIZA gut angekommen! Antwort auf Satphone hier: www.catamaran-yachtcharter.blogspot.de/p/kontakt.html
Klicken Sie auf den untenstehenden Link um zu sehen, wo ich gerade bin.
http://fms.ws/9QvH4/38.32855N/16.43649E
Wenn der obige Link nicht funktioniert, versuchen Sie diesen Link:
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Crew LIZA Position
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Donnerstag, 30. August 2012
Ein guter Tag, Rocella Ionica
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| Unsere schöne makellose D-Flagge wurde in einer Nacht so vom Sturm so zerzaust |
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