Um eine EPIRB zu ersetzen, müsste das Satphone schwimmen können und gleichzeitig das für die SAR-Peilung der Rettungsdienste erforderliche Signal senden. Das tut es nach meinen Recherchen aber nicht. Es ist nur spritzwassergeschützt und löst nicht wie eine EPIRB vollautomatisch ein GMDSS-Signal aus. Somit für MOB (Mann über Bord) meiner Ansicht nach nicht geeignet.

Trotzdem ist das Iridium Extreme sehr interessant, insbesondere, wenn man eine Kurzwellen-Seefunkanlage mit Pactor, eine neue EPIRB, einen Tracker in einem preiswerten Kompromiss (!) zusammen erwerben will.
Die Iridium AxcessPoint Mail u Web software wird übrigens auch von anderen Produkten unterstützt werden. So ist von iNavX (für iPhone/iPad schon angekündigt worden, das diese Geräte miteinander kommunizieren, also z.B. Gribfiles übers Satphone geladen, auf den Apple-Geräten dargestellt werden kann. Die WIFI Hardware kostet zusätzlich 200 $
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